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Identität war nur „geliehen“

„Kurze Spazierfahrt“ nach Deutschland endet bei der Pidinger Grenzpolizei

Am Montagnachmittag (13. Dezember) fiel einer Streifenbesatzung der Grenzpolizei Piding ein Mercedes mit kosovarischer Zulassung ins Auge, welchen sie am Parkplatz Teisenberg einer Kontrolle unterzogen. Das Fahrzeug war mit zwei Personen kosovarischer Herkunft besetzt, welche angaben, kurz in der Schweiz, Deutschland und Kroatien spazieren gefahren zu sein.

Pressemitteilung im Wortlaut

Teisendorf - Da Anhand der Angaben und der Gesamtsituation sich allerdings schnell der Verdacht regte, dass es sich eher nicht um einen touristischen Aufenthalt handelte, nahmen die Beamten die Beiden gründlicher unter die Lupe.

Dabei stellte sich heraus, dass die Beifahrerin einen Pass ausgehändigt hatte, welcher gar nicht ihrer war. Bei der Durchsuchung wurde dann ihr eigener Pass gefunden, aus welchem hervorging, dass sie sich bereits seit Sommer 2019 illegal im Schengen Gebiet aufhielt.

Damit konfrontiert räumte sie zwar ein, dass es sich bei dem zuerst ausgehändigten Pass um den einer Freundin handelte, weiter blieb sie aber beharrlich bei der Geschichte, sich lediglich kurz hier aufgehalten zu haben und dass es sich um einen Irrtum handeln muss, dass ihr Pass nicht gestempelt worden war. Den Pass der Freundin hätte sie nur benutzt, da sie selbst kein Visum hat.

Die Beiden wurden zur Dienststelle verbracht und nachdem die arbeitslose „Touristin“ keinerlei aufenthaltslegitimierende Dokumente vorweisen konnte, wurde auch der Fahrer, ein 46-jähriger Bauarbeiter, als Beihelfer zum illegalen Aufenthalt zur Verantwortung gezogen. Nach erfolgter Sachbearbeitung und Hinterlegung eines Geldbetrages konnten die Beiden Richtung Heimat entlassen werden.

Pressemitteilung GPI Piding

Rubriklistenbild: © Jacob Maibaum/Bundespolizei Rosenheim (Symbolbild)

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