Bei Klettertour verstorben

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Aschau -  Ein 52-Jähriger, der am Montag die Kampenwand überschritt, sackte am Berg leblos zusammen. Rettung und Notarzt konnten ihm nicht mehr helfen.

Ein 79-jähriger Kufsteiner befand sich gestern morgen. 3. Oktober, zusammen mit seinem 52-jährigem Begleiter, ebenfalls aus Kufstein, auf Klettertour im Gemeindegebiet Aschau. Beide wollten zusammen die Kampenwand überschreiten.

Nachdem beide bereits die Hälfte geschafft und eine Pause eingelegt hatten, sollte die Tour gegen 11.15 Uhr mit einer Besteigung des sogenannten „Gmelchturms“ fortgesetzt werden.

Nach dem Einstieg in die Nordverschneidung klagte der 79-jährige jedoch über Übelkeit und sackte kurz darauf leblos ins Seil.

Der Begleiter bemerkte dies, versuchte ihn zu halten und rief lautstark um Hilfe.

An der nahe gelegenen Steinlingalm fand zur gleichen Zeit eine Bergmesse statt, die von der Bergwacht organisiert wurde. Als dort die Hilferufe wahrgenommen wurden, eilten Rettungskräfte sofort an den Unfallort.

Die Bergwacht traf bereits kurze Zeit später bei dem 79-jährigen ein. Auch ein Notarzt wurde mit dem Rettungshubschrauber an die Unfallstelle geflogen und mit der Winde abgesetzt. Doch trotz versuchter Reanimation konnte nur noch der Tod des Kufsteiners festgestellt werden.

Der Verstorbene wurde daraufhin in Zusammenarbeit von Polizeihubschrauber, zwei Beamten der Alpinen Einsatzgruppe der Polizei und der Bergwacht Wasserburg und Aschau ins Tal verbracht.

Die Betreuung des Kletterpartners wurde durch den Kriseninterventionsdienst der Bergwacht übernommen.

Von Seiten der Polizei muß nun der Hergang des Geschehens geklärt werden, oder ob bei dem Unglücksfall ein Erkrankung des 79-jährigen todesursächlich war.

Pressemeldung Polizeipräsidium Oberbayern Süd

Quelle: chiemgau24.de

Rubriklistenbild: © pa

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