Bitte deaktivieren Sie Ihren Ad-Blocker

Für die Finanzierung unseres journalistischen Angebots sind wir auf die Anzeigen unserer Werbepartner angewiesen.

Klicken Sie oben rechts in Ihren Browser auf den Button Ihres Ad-Blockers und deaktivieren Sie die Werbeblockierung für . Danach können Sie gratis weiterlesen.

Lesen Sie wie gewohnt mit aktiviertem Ad-Blocker auf
  • Jetzt für nur 0,99€ im ersten Monat testen
  • Unbegrenzter Zugang zu allen Berichten und Exklusiv-Artikeln
  • Lesen Sie nahezu werbefrei mit aktiviertem Ad-Blocker
  • Jederzeit kündbar

Sie haben das Produkt bereits gekauft und sehen dieses Banner trotzdem? Bitte aktualisieren Sie die Seite oder loggen sich aus und wieder ein.

Häftling hatte keinen Fahrschein

Kempten/Bernau - Die Bundespolizei fasste nun in einem Zug einen entflohenen Häftling (23), der seinen Ausgang eigenmächtig verlängert hatte. So flog er auf:

Die Bundespolizei hat am Montag, den 17. Juni in Kempten einen „entflohenen Häftling“ gefasst. Der 23-Jährige hätte eigentlich in der Justizvollzugsanstalt Bernau seine Strafe absitzen sollen. Stattdessen saß er im Zug von Augsburg nach Oberstdorf.

In Kempten sorgten die Bundespolizisten für das Ende seiner Zugreise. Der Zugbegleiter wurde im Regionalexpress schon bald auf den alkoholisierten Reisenden aufmerksam. Bei der Fahrkartenkontrolle konnte der Betrunkene keinen Fahrschein vorweisen. Um dessen Personalien feststellen zu können, zog der Schaffner am Kemptener Bahnhof die Bundespolizei hinzu.

Die Beamten bemerkten, dass mit den Angaben des „Schwarzfahrers“ etwas nicht stimmte. Der Abgleich seiner Fingerabdrücke mit dem Fahndungscomputer brachte schnell die Gewissheit, dass die Auskünfte zu seiner Person falsch waren.

Wie sich herausstellte, war der Deutsche wegen schweren Diebstahls verurteilt worden und musste in Bernau eine Freiheitsstrafe verbüßen. Einen genehmigten Ausgang aus dem Gefängnis hatte er eigenmächtig um einige Tage verlängert. Offensichtlich war das Gefühl der Freiheit zu schön, als in die Haftanstalt am Chiemsee zurückzukehren.

Nachdem er Anzeigen wegen der Schwarzfahrt und der falschen Namensangabe kassiert hatte, brachten ihn die Bundespolizisten in das Kemptener Gefängnis.

Dort darf er von seinem nächsten Zug in die Freiheit vorerst nur träumen – hoffentlich aber mit Fahrkarte!

Pressemitteilung Bundespolizeiinspektion Rosenheim

Rubriklistenbild: © Bundespolizei

Kommentare