Illegale Einreise per Mitfahrzentrale

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Piding - Drei in Österreich als Asylbewerber registrierte Georgier hatten am Freitagnachmittag vergeblich versucht als Insassen eines BMW nach Dortmund zu reisen.

Die lediglich mit Asylkarten ausgewiesenen Männer im Alter von 26 bis 32 Jahren hatten sich über eine Mitfahrzentrale für den Deutschlandtrip angemeldet. Der unbedarfte Chauffeur, ein 37-jähriger Niederösterreicher, sollte die ihm unbekannten Personen für eine vorab vereinbarte Benzingeldbeteiligung von Wien in die „Ruhrpott“-Metropole bringen. An der Autobahnausfahrt Piding-Nord war dann aber die Reise nach rund 300 Kilometern vorzeitig zu Ende.

Gegen 16.00 Uhr war der vollbesetzte 5er BMW mit niederösterreichischen Kennzeichen auf der Autobahn bei Piding ins Visier einer Streife der Polizeiinspektion Fahndung Traunstein geraten. Nachdem drei der insgesamt vier Fahrzeuginsassen keine erforderlichen Reisedokumente vorweisen konnten (die ausgehändigten Asylbescheinigungen waren für die Einreise in das Bundesgebiet nicht ausreichend), wurden alle Personen vorläufig festgenommen und zur Dienststelle der Schleierfahnder gebracht.

Es konnte ermittelt werden, dass sich die Fahrgemeinschaft, bestehend aus dem österreichischen Fahrer und den drei Georgiern, über eine Mitfahrzentrale zusammengefunden hatte.

Nach Anzeigenaufnahme wegen Verdachts der Einschleusung durch die Beamten der Kriminalpolizei Traunstein wurde der BMW-Fahrer wieder auf freien Fuß gesetzt.

Die drei illegalen Migranten wurden bis zu ihrer Rücküberstellung nach Österreich vorübergehend in die nächste Haftanstalt eingeliefert.

Rubriklistenbild: © dpa

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