Hochzeitsschüsse mit Folgen...

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Piding - Ein russischer Hochzeitsbrauch brachte einem in Österreich lebenden Mann jetzt ein Strafverfahren ein. Er führte eine Waffe und Munition mit sich.

In den frühen Morgenstunden des Sonntag befand sich eine russischstämmige Familie auf der Rückfahrt von einer Hochzeit in Salzburg zu ihrem Wohnort in der Nähe von Innsbruck. Auf Höhe Piding wurden sie von den Schleierfahndern kontrolliert. Im offenen Handschuhfach entdeckten die Beamten eine sogenannte Schreckschusspistole.

Ein Familienmitglied erklärte daraufhin, dass ihm die Pistole gehöre. Bei ihm wurden auch noch weitere Platzpatronen für die Waffe gefunden. Seinen Angaben zufolge sei es bei Ihnen üblich, zur Hochzeit Schüsse abzugeben.

Da er keinerlei Berechtigung zum Führen der Signalwaffe vorweisen konnte, wurde er angezeigt und die Pistole samt Munition sichergestellt.

Nach Hinterlegung einer Sicherheit für das zu erwartende Strafverfahren konnte er die Weiterfahrt antreten.

Pressemeldung Polizeiinspektion Fahndung Traunstein

Rubriklistenbild: © pa

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