"Heiße" BMWs in den falschen Händen

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Der BMW M3 mit ungarischer Zulassung wurde am Dienstag kontrolliert.

Traunstein/Teisenberg - Beamte beschlagnahmten zwei hochwertige BMW. Die beiden Fahrzeuge waren gestohlen und über schlüpfrige Pfade der Autoschieber weiterverkauft worden.

Am Dienstag, gegen 03 Uhr, hielten die Beamten auf der A8 im Bereich Traunstein/Teisenberg einen BMW M3 mit ungarischer Zulassung zur Kontrolle an. Eine Überprüfung der vier ungarischen Insassen und des Pkw führte zum Fahndungstreffer. Der BMW soll durch Betrug abhanden gekommen sein. Der 31-jährige Fahrer wurde vorläufig festgenommen und kann sich nun wegen des Verdachts der Hehlerei verantworten. Auch muss die Frage geklärt werden, ob er im Besitz einer gültigen Fahrerlaubnis ist.

Diesen BMW X5 mit deutscher Zulassung und zwei rumänischen Insassen nahmen die Beamten genauer unter die Lupe.

Kurz vor halb 11 Uhr nahmen die Beamten einen schwarzen BMW X5 mit deutscher Zulassung und zwei rumänischen Insassen genauer unter die Lupe. Kleine Indizien auf Unstimmigkeiten ließen die Schleierfahnder hellhörig werden. Das Ergebnis: Der Pkw war vor einem Jahr in Italien gestohlen, umlackiert und mit Fahrzeugidentifizierungsnummern eines vergleichbaren Schrottmodells ausgestattet worden.

In beiden Fällen arbeiten nun Beamte der Kripo Traunstein für grenzüberschreitende Kriminalität mit den mobilen Grenzfahndern zusammen. Die sachbearbeitenden Kripobeamten müssen nun den Weg der beiden Fahrzeuge nachvollziehen. Dabei gilt es, die ersten Verdachtsmomente gegen die Fahrzeugführer zu überprüfen, aber auch an etwaige Hintermänner und mögliche Autoschieber heranzukommen. Schließlich sollen nicht nur die beiden BMW im Wert von rund 40.000 Euro (M3) und 35.000 Euro (X5) an ihre Eigentümer zurückgegeben werden können, sondern auch den Straftätern das Handwerk gelegt werden.

Pressemeldung Polizeipräsidium Oberbayern Süd

Quelle: chiemgau24.de

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