Haschisch statt Akku im Handy

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Traunstein - Originelle Schmuckerverstecke gibt es ja immer wieder. Ein 20-jähriger Rumäne hat das Fach seines Handyakkus als Depot genutzt.

Als besonders originelles Drogenversteck nutzte am Montagvormittag ein durchreisender 20-jähriger Rumäne das Batteriefach seines Mobiltelefons. Statt des Akkublocks hatte der Osteuropäer eine etwas andere „Brennstoffzelle“ eingebaut.

Ausgangspunkt war zunächst eine Routinekontrolle eines mit drei Männern besetzten Pkw Seat Ibiza, mit spanischer Zulassung im Bereich der Autobahnausfahrt Anger in Fahrtrichtung Salzburg.

Die rumänischen Insassen befanden sich auf der Rückreise von einem ausgedehnten Europatrip mit Aufenthalten in Spanien, Frankreich und Deutschland. Da bereits bei der ersten „Sichtung“ des Fahrzeugs eine Vielzahl an Kosmetika, Spirituosen und Elektrogeräten ohne Herkunftsnachweis aufgefunden wurden, dirigierten die Fahnder die „Reisegruppe“ für eine intensivere Überprüfung zur Dienststelle.

Im Mobiltelefon eines auf der Rückbank sitzenden Bauhilfsarbeiters kamen dann die zwei Haschischbrocken mit einem Gesamtgewicht von etwas mehr als 2 Gramm zum Vorschein.

Die Fahndungsprofis der Polizeiinspektion Fahndung Traunstein ließen sich aber nicht täuschen und stellten das Cannabisharz sicher. Nach Hinterlegung einer angemessenen Kaution durfte der Betäubungsmittelkonsument die Weiterreise in Richtung Heimat antreten.

Pressemitteilung Polizei Traunstein

Quelle: chiemgau24.de

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