Überwachungsmaßnahmen in den  Parkanlagen

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Bad Reichenhall - Im Reichenhaller Stadtgebiet wurden umfangreiche Verkehrskontrollen und Überwachungsmaßnahmen in den Reichenhaller Parkanlagen durchgeführt. Das überraschende Ergebnis:

Umfangreiche Verkehrskontrollen sowie polizeiliche Überwachungsmaßnahmen in den Reichenhaller Parkanlagen wurden am Montag in Bad Reichenhall durchgeführt. Eine Gruppe Polizeibeamte der Bereitschaftspolizei Dachau verrichtete am Montag ihren Dienst im Stadtgebiet von Bad Reichenhall.

Die Beamten gingen u.a. in den Reichenhaller Parkanlagen Streife, um z.B. Ordnungsstörungen durch flegelhafte Personengruppen oder einer Missachtung der dortigen Alkoholverbote vorzubeugen bzw. dagegen einzuschreiten. Derartige Vorkommnisse wurden in der Vergangenheit oftmals durch Passanten der Polizei mitgeteilt. Seit mittlerweile einigen Jahren besteht aufgrund dessen ein Verbot von Alkoholkonsum in den Parks, wie übrigens auch beim Niederlassen in der Fußgängerzone außerhalb der Gastgärten.

Ein weiterer häufiger Beschwerdepunkt stellt das Radfahren in der Ludwigstraße dar, wo dies immer noch und auch weiterhin untersagt ist. Die Beamten legten auch hier ein Augenmerk darauf und verwarnten Radfahrer mit 10 Euro zu bezahlender Geldbuße. Weiter wurden sechs Verwarnungen wegen Falschparkens in Haltverboten und nicht angelegten Sicherheitsgurtes ausgesprochen.

Ein junger Mann wurde in Form einer gebührenpflichtigen Verwarnung darauf hingewiesen, dass die Benutzung des Handys auch beim Radfahren untersagt ist, da dies die Aufmerksamkeit erheblich beeinträchtigt und somit gefährlich ist. Der Bußgeldkatalog sieht für Verstöße 25 Euro Geldbuße vor.

Eine Anzeige musste aufgenommen werden, da eine Frau beim Überfahren eines „Zebrastreifens“ die Fußgänger ignorierte, die gerade die Straße überqueren wollten. Die Autofahrerin machte sich zudem lustig über die Kontrolle dieses Vorgangs. Laut Gesetz genießt der Fußgängerüberweg und der dortige Vorrang der Fußgänger einen besonderen Schutz. Autofahrer sollten die großen blauen Schilder, die auf einen Fußgängerüberweg hinweisen durchaus ernst nehmen und Fußgänger, die am Straßenrand stehen, gut beobachten und bei Überquerungsabsicht langsam fahren, notfalls anhalten und den Vorrang der Fußgänger gewähren. Bei Nichtbeachtung sieht der Bußgeldkatalog eine Geldbuße von 80 Euro und 4 Punkte vor. Sollte der Fußgänger gefährdet werden erhöht sich die Geldbuße auf 100 Euro.

Eine 32-jährige Mutter hatte ihr 5-jähriges Tochter ohne Kindersitz ungesichert auf dem Rücksitz sitzen. Auch sie erhielt eine Anzeige. Kinder unter 12 Jahren, die auch kleiner als 150 cm sind müssen mit diversen Einrichtungen,  beispielsweise einem Kindersitz oder einer Sitzerhöhung besonders gesichert werden.

Im Allgemeinen wurde den meisten kontrollierten Verkehrsteilnehmern jedoch eine gute Verkehrsmoral bescheinigt, insbesondere wurden keine Alkoholdelikte festgestellt.

Pressemeldung Polizeiinspektion Bad Reichenhall

Rubriklistenbild: © dpa

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