Pidinger Grenzpolizei beweisen geschultes Auge

51-Jähriger besaß noch nie einen gültigen Führerschein

Piding - Die Pidinger Grenzpolizisten konnten sich einmal mehr auf ihre geschulten Augen verlassen - verschiedene Dokumente wurden als Fälschungen erkannt und sichergestellt.

Pressemitteilung im Wortlaut:

Den Anfang machte ein 51-jähriger Mann aus der Tschechischen Republik. Bei einer Kontrolle am Dienstagnachmittag auf der Autobahn bei Anger händigte er einen tschechischen Führerschein an die Fahnder aus. Dabei handelte es sich um eine Totalfälschung - der Mann war noch nie im Besitz einer Fahrerlaubnis, mit seinem „Lappen“ wollte er die Beamten wohl in die Irre führen. Dies gelang ihm jedoch nicht, seine Reise Richtung Schweiz wurde beendet und er musste nach Anzeigenaufnahme auf öffentliche Verkehrsmittel umsteigen.

Am frühen Mittwochmorgen erweckte ein älterer VW Sharan die Aufmerksamkeit der Fahnder. Die Insassen, zwei Männer aus Rumänien, waren auf dem Weg in ihre Heimat und gaben an, den Wagen gerade in den Niederlanden günstig gekauft zu haben.

Das „Schnäppchen“ stellte sich jedoch sehr bald als Fehlkauf heraus, denn die ausgehändigte Zulassungsbescheinigung für die Exportkennzeichen war eine Totalfälschung

Demnach war der Wagen für die Reise quer durch Europa auch nicht ordnungsgemäß zugelassen und versichert und musste daher an Ort und Stelle abgestellt werden. Dies war jedoch noch nicht alles, denn dazu kam, dass der Fahrer aufgrund eines Fehlverhaltens in der Vergangenheit mit seinem rumänischen Führerschein in Deutschland nicht fahren durfte.

So mussten sich auch die Beiden schlussendlich um eine alternative Transportmöglichkeit kümmern, der Fahrer wird er sich demnächst wegen Urkundenfälschung, Fahren ohne Fahrerlaubnis und einem Vergehen nach dem Pflichtversicherungsgesetz vor den Justizbehörden verantworten müssen.

Pressemitteilung Grenzpolizeiinspektion Piding

Rubriklistenbild: © picture alliance/dpa

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