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Bundespolizei Freilassing ermittelt gegen indischen Schleuser

Zu siebt im Kleinwagen über die Grenze: Polizei stoppt lebensgefährliche Fahrt

Eine Person hatte sogar im Kofferraum „Platz genommen“.
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Eine Person hatte sogar im Kofferraum „Platz genommen“.

Beamte der Bundespolizeiinspektion Freilassing unterbanden am Samstag eine lebensgefährliche Schleusungsfahrt. Der Fahrer sitzt nun in Untersuchungshaft.

Die Meldung im Wortlaut:

Freilassing - An der Grenzkontrollstelle am Walserberg stoppten Einsatzkräfte Bundespolizeiinspektion Freilassing am Samstagmorgen (29. Oktober) einen Audi A3 mit italienischer Zulassung. Den Polizisten fiel unmittelbar auf, dass der angemietete Kleinwagen mit Fahrer, Beifahrer und vier Personen auf der Rücksitzbank um einen Fahrgast zu viel besetzt war. Dem nicht genug, stellten die Beamten beim Öffnen des Kofferraums fest, dass dort noch eine weitere Person „Platz genommen“ hatte.

Lediglich der Fahrer, ein in Italien lebender Inder, konnte sich rechtmäßig ausweisen. Seine Mitfahrer, allesamt indische Staatsangehörige im Alter zwischen 24 und 39 Jahren, konnten zur Kontrolle keinerlei Dokumente vorlegen.
Wegen des Verdachts des Einschleusens von Ausländern wurde der 31-jährige Fahrer vorläufig festgenommen und getrennt von seinen Begleitern zur Bundespolizeiinspektion nach Freilassing gebracht. Dort gaben seine Passagiere an, dass der Fahrer sie in Österreich abgeholt hätte und sie nach Italien bringen sollte. Dass sich die Reisenden auf der Rückbank und im Kofferraum nicht anschnallen konnten und so über Stunden einer höchst gefährlichen Situation ausgesetzt waren, störte den Fahrer nach Angaben der Migranten nicht.

Deshalb ermittelt die Bundespolizeiinspektion Freilassing nun wegen Verdachts des Einschleusens von Ausländern unter lebensgefährdender Behandlung gegen den 31-jährigen Schleuser.
Er wurde nach der polizeilichen Sachbearbeitung dem Ermittlungsrichter vorgeführt und sitzt nun in Untersuchungshaft.
Seinen sechs indischen Mitfahrern wurde nach einer Strafanzeige die Einreise nach Deutschland verweigert, sie wurden nach Österreich zurückgewiesen.

Pressemeldung Bundespolizeiinspektion Freilassing

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