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Pressebericht Grenzpolizeiinspektion Piding

Einreiseverbot "vergessen" - erneute Abschiebung droht

Piding - Bei Grenzkontrollen am Samstag, den 26. Januar, zogen die Beamten zwei Albaner aus dem Verkehr gegen die ein Einreiseverbot vorliegt.

Anlässlich einer Fernreisebuskontrolle auf der Autobahn bei Piding nahmen Beamte der Grenzpolizei Piding zwei Albaner vorläufig fest, die sich trotz aktueller Einreiseverbote unbefugt für mehrere Wochen im Bundesgebiet aufhielten. Durch Recherchen ermittelten die routinierten Fahnder die im Fahndungscomputer hinterlegten Bescheide der zuständigen Ausländerbehörden.

Nach Rücksprache mit der Staatsanwaltschaft Traunstein wurde der 49-Jährige - gegen den eine 30-monatige Wiedereinreisesperre vorlag - nach einer Nacht in der Haftzelle, am Sonntagvormittag dem Haftrichter vorgeführt und anschließend in die nächste JVA gebracht. Seinem sechs Jahre älterer Landsmann blieb die Zelle erspart. Nach Anzeigenaufnahme und Abnahme der Fingerabdrücke musste er auf direktem Weg das Bundesgebiet in Richtung Österreich verlassen.

Einreise trotz schonmaliger Abschiebung

Nur wenige Kilometer vor der Ausreise - an der Rastanlage Piding-Süd - zog am späten Samstagnachmittag eine Streife der Schleierfahndung den Linienbus aus dem Kosovo aus dem fließenden Verkehr. Nach Durchsicht der mitgeführten Reisedokumente blieben schließlich die zwei ertappten Albaner im Fahndungsraster hängen.

Bei dem etwas jüngeren Mann stellte sich heraus, dass er nach einem abgelehnten Asylverfahren, das sich über mehrere Jahre hinzog, nicht freiwillig ausreiste. Als Konsequenz blieb dann im Herbst 2017 nur noch die Abschiebung. Per Flugzeug ging es damals zurück in seine Heimat auf dem Balkan.

In seiner Vernehmung räumte der Albaner zwar ein, dass er abgeschoben worden war, aber so richtig konnte oder wollte er sich nicht an ein Einreiseverbot, das noch bis Anfang 2020 Bestand hat, erinnern. Er befand er wieder auf der Heimreise, nachdem er während eines mehrwöchigen „Deutschlandbesuchs“ für ein paar Tage und Euro im Raum Hamburg „schwarzarbeitete“. Noch diese Woche steht dem Inhaftierten die Hauptverhandlung am Amtsgericht in Laufen bevor. Im Falle einer Verurteilung droht neben einer empfindlichen Strafe, die erneute Abschiebung.

Pressebericht Grenzpolizeiinspektion Piding

Rubriklistenbild: © dpa (Symbolbild)

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