Grabschender Busfahrer verurteilt

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Traunstein - Ein 56-jähriger Busfahrer hatte im Juni 2008 ein 18-jähriges Mädchen begrabscht. Bereits im Mai vergangenen Jahres, wurde ihm der Prozess gemacht. Aber erst jetzt kam das Urteil.

Zu zehn Monaten Gefängnis, ausgesetzt auf drei Jahre zur Bewährung, und zur Zahlung eines Schmerzensgelds in Höhe von 750 Euro an das Opfer, hat das Landgericht Traunstein am Montag  einen 56-Jährigen verurteilt. Der Busfahrer sollte Nachtschwärmer mit dem „Nachtexpress“ auf der Linie Traunstein-Traunreut-Trostberg-Engelsberg sicher nach Hause bringen. In der Nacht des 29. Juni 2008 hat er in einer einsam gelegenen Parkbucht zwischen Tacherting und Wiesmühl seinen einzigen Fahrgast, eine 18-jährige Angestellte, begrabscht.

Dem früheren Grundschullehrer war schon einmal in dieser Sache im Mai 2009 ein Prozess wegen sexueller Nötigung vor dem Schöffengericht Traunstein gemacht worden. Der Angeklagte hatte damals alles geleugnet und Berufung gegen das Urteil eingelegt. Am Montag hat der 56-Jährige das Ersturteil akzeptiert.

Chiemgau Zeitung

Quelle: chiemgau24.de

Rubriklistenbild: © pa

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