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Am Samstag

Gesuchter Mann (36) mit Drogen und verbotenem Messer bei Freilassing erwischt

Bundespolizei.
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Bundespolizei (Symbolbild)

Bei Kontrollen an der A8 sowie in den aus Österreich kommenden Zügen am Bahnhof Freilassing gingen der Bundespolizeiinspektion Freilassing übers Wochenende gleich acht Frauen und Männer ins Netz, nach denen teils mit mehreren Haftbefehlen durch Staatsanwaltschaften gefahndet wurde.

Die Pressemeldung im Wortlaut:

Freilassing – Fünf von ihnen konnten ihre Reise fortsetzen, zwei sitzen ihre Strafe im Gefängnis ab und einem wurde die Einreise nach Deutschland verweigert.

Am Freitagabend (4. November) stellte sich bei der Überprüfung der Personalien einer deutschen sowie eines türkischen Staatsangehörigen heraus, dass beide von unterschiedlichen Staatsanwaltschaften mit Haftbefehl gesucht wurden. Sowohl die Deutsche als auch der Türke konnten die ihnen auferlegte Geldstrafe in Höhe von circa 600 Euro bzw. 1600 Euro noch vor Ort begleichen, weshalb beide ihre Reise fortsetzen durften.

Anders erging es einem Österreicher, der von der Staatsanwaltschaft Düsseldorf gleich mit zwei Haftbefehlen gesucht wurde. Der 48-Jährige wurde 2018 vom Amtsgericht Düsseldorf wegen räuberischem Diebstahl sowie 2019 wegen eines besonders schweren Falls des Diebstahls zu insgesamt 10 Monaten und einer Woche Freiheitsstrafe verurteilt. Davon hatte der Österreicher bereits einen Teil in Untersuchungshaft verbracht, sich anschließend jedoch nicht dem Haftantritt gestellt. Deshalb wurde er durch die Beamten der Bundespolizeiinspektion Freilassing nun in die Justizvollzugsanstalt eingeliefert.

Dass ein 36-jähriger Libyer nichts aus den Fehlern seiner Vergangenheit gelernt hatte, bewies er am Samstag (5. November). Zunächst fiel er den Beamten auf, weil er sich bei der Einreise aus Österreich nicht ausweisen konnte. Wegen des Verdachts der versuchten unerlaubten Einreise musste er die Bundespolizisten deshalb auf die Dienststelle in Freilassing begleiten. Dort stellte sich heraus, dass die Staatsanwaltschaft Dresden mit gleich zwei Haftbefehlen – einmal wegen Diebstahls, einmal wegen eines Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz – nach dem Libyer suchte.

Und auch dieses Mal wurden die Einsatzkräfte fündig: Der 36-Jährige hatte eine kleinere Menge Marihuana im Socken versteckt und ein verbotenes Butterfly-Messer in der Hosentasche. Deshalb ermittelt die Bundespolizeiinspektion Freilassing nun sowohl wegen des Verdachts der versuchten unerlaubten Einreise sowie Verstößen gegen das Betäubungsmittel- und Waffengesetz gegen den Libyer. Ihm wurde die Einreise nach Deutschland verweigert, er wurde nach Österreich zurückgewiesen.

Darüber hinaus vollstreckten die Bundespolizisten am Samstag und Sonntag (6. November) vier weitere Haftbefehle. Während ein Rumäne die seitens der Staatsanwaltschaft geforderten rund 1900 Euro nicht bezahlen konnte, weshalb er in die Justizvollzugsanstalt eingeliefert wurde, konnten ein Ungar, ein Bosnier sowie ein Albaner die jeweils auferlegten Geldstrafen in Summe von 2900 Euro begleichen und durften ihre Reise fortsetzen.

Pressemeldung Bundespolizei Freilassing

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