Kennzeichen-Missbrauch fliegt auf A8 auf

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Übersee - Ein Bosnier wurde auf der Autobahn Richtung München von Polizeibeamten kontrolliert. Diese stellten fest, dass sowohl Kennzeichen als auch Pkw als gestohlen gemeldet waren.

Wenig Glück hatte am vergangenen Freitagabend, den 29. Juli, gegen 22.30 Uhr, ein in Dänemark lebender 55-jähriger Bosnier, als er mit seinem Pkw auf der Autobahn in Richtung München auf Höhe des Chiemsees von einer Streife der Zivilen Einsatzgruppe kontrolliert wurde.

Die Beamten überprüften fahndungsmäßig das dänische Kennzeichen. Dabei stellten sie fest, dass sowohl das Kennzeichen als auch der Pkw als gestohlen gemeldet waren. Bei der anschließenden Kontrolle des Fahrzeugs fiel den Beamten auf, dass es sich zwar um die gesuchten Kennzeichen, nicht aber um das dazugehörige Fahrzeug handelte.

Der Bosnier hatte seinen gestohlenen Pkw in seinem Heimatland bereits vor einiger Zeit wieder aufgefunden. Da dieser aber aufgrund eines Motorschadens nicht mehr fahrbereit war, montierte er die Kennzeichen einfach auf einen baugleichen Pkw, der aber nicht zugelassen war. Mit dieser Kombination machte er sich dann schließlich auf dem Weg zurück nach Dänemark.

An der Kontrollstelle am Chiemsee war dann mit der Fahrt Schluss. Der Mann wurde unter anderem wegen Kennzeichenmissbrauchs sowie wegen Vergehen nach dem Pflichtversicherungsgesetz und der Abgabenordnung zur Anzeige gebracht. Zudem musste er eine Kaution von mehreren hundert Euro als Sicherheit hinterlegen und seinen Pkw darf er erst wieder auf der Straße benutzen, wenn dieser über eine ausreichende Zulassung samt Versicherung verfügt.

Pressemeldung Polizeiinspektion Traunstein

Quelle: chiemgau24.de

Rubriklistenbild: © dpa

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