Geldmangel trieb Arbeitlosen zum Raub

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Postbank

Salzburg - Bei dem Überfall in einer Aigener Postfiliale (wir berichteten) tappte die Polizei zunächst im Dunkeln. Jetzt war die Jagd nach dem Gangster erfolgreich.

Die Polizei entdeckte die Beute an einem Rad- und Fußweg einige hundert Meter von der Poststelle entfernt. Dort hatte der Täter die Beute zwischen einigen Steinen versteckt. Schließlich tappte ein 38-jähriger Arbeitsloser, der von der Polizei nach dem Überfall observiert worden war, in die Falle. Als er am Dienstag zu seiner Beute zurückkehrte, nahmen in die Beamten fest.

Anfangs leugnete der festgenommene Rainer P. die Tat, räumte aber letzten Endes ein, dass er den Überfall begangen habe.

Rainer P. hatte bei der Tat ein etwa 10 Zentimeter langes und einen Zentimeter breites Holzstück unter seiner Jacke verborgen und täuschte so eine Waffe vor. Mit einer Schirmkappe und einer dunklen Sonnenbrille betrat das Postamt.

Der bedrohte er einen Angestellten und forderte per Zettel, den er auf die Theke legte, Geld. Der Angestellte sollte das Geld in eine violette Plastiktüte stecken, die P. mitgebracht hatte.

Mit der Beute floh er schließlich auf einem Fahrrad. Auf seiner Flucht entledigte er sich der Brille und seiner Kappe. Als er an dem Rad- und Fußweg ankam, zog er außerdem seine Kleidung aus und versteckte die Beute zwischen einigen Steinen.

Als er seine Beute - immerhin 575 Euro - in Sicherheit meinte, setzt er seine Flucht nach Österreich mit öffentlichen Verkehrsmitteln fort. Der Großteil des Geldes konnte jetzt sichergestellt werden.

Als Tatmotiv gab der 38-Jährige seine schlechte finanzielle Lage an. Der Mann wurde unter Anordnung der Staatsanwaltschaft Salzburg in die JVA überstellt.

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