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Insgesamt neun Haftbefehle

Gefährliche Stichwaffe dabei - Bundespolizei Freilassing bringt am Wochenende fünf Personen hinter Gitter

Originalaufnahme Kubotan
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Originalaufnahme Kubotan

Die Bundespolizei hat am vergangenen Wochenende (13.-15. Mai) an der Kontrollstelle an der A8 sowie am Bahnhof Freilassing insgesamt neun mit Haftbefehlen gesuchte Personen festgenommen. Fünf von ihnen mussten ins Gefängnis.

Pressemitteilung im Wortlaut

Freilassing - Am Freitagnachmittag kontrollierten Einsatzkräfte der Mobilen Kontroll- und Überwachungseinheit einen aus Österreich angekommenen Zug. Bei der Überprüfung eines 38-jährigen Ukrainers stellten die Beamten fest, dass die Staatsanwaltschaft Ingolstadt wegen Diebstahls nach dem Mann suchte.

Bei der Durchsuchung des Reisenden auf der Dienststelle fanden die Beamten ein sogenanntes Kubotan - ein Gegenstand, der im Nahkampf, aber auch zur Selbstverteidigung Verwendung findet - in seiner Hosentasche. Beim Aufdrehen des Kubotans entdeckten die Fahnder eine innenliegende, beidseitig geschliffene Klinge. Die Bundespolizisten beschlagnahmten die getarnte Stichwaffe, zeigten den 38-Jährigen wegen eines Verstoßes gegen das Waffengesetz an und entließen ihn erst, nachdem er die 470 Euro Justiz-Schulden bezahlt hatte.

An der Grenzkontrollstelle am Walserberg stellten die Bundespolizisten am Freitag den nächsten Haftbefehl fest: Die Staatsanwaltschaft Karlsruhe suchte wegen Diebstahls per Untersuchungshaftbefehl nach dem jungen Mann. Die Bundespolizisten brachten den 20-jährigen Rumänen in eine Justizvollzugsanstalt.

Ebenfalls hinter schwedischen Gardinen landete ein 41-jähriger Rumäne nach der Einreise mit dem Zug am Samstagabend.
Wegen Trunkenheit im Verkehr suchte die Staatsanwaltschaft Traunstein nach dem Mann. Die verhängte Geldstrafe in Höhe von knapp 8.700 Euro konnte der Rumäne nicht begleichen. Die Bundespolizisten lieferten den 41-Jährigen in eine Haftanstalt ein, wo er die nächsten 200 Tage absitzen muss.

Auch für einen 30-jährigen Deutschen endete die Zugfahrt am Sonntagabend vorerst am Bahnhof Freilassing.
Die Überprüfung seiner Personalien ergab einen Haftbefehl von der Staatsanwaltschaft Mühlhausen wegen Betruges.
Glück für ihn - ein Bekannter konnte die fälligen 2.400 Euro bei einer Münchner Polizeidienststelle hinterlegen, sodass der 30-Jährige die Dienststelle einige Stunden später verlassen konnte.

Pressemitteilung Bundespolizei Freilassing

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