Pressemeldung Polizeiinspektion Laufen

Fast 70.000 Euro Beute: Polizei sucht Einbrecher im Rupertiwinkel

Fridolfing/Tittmoning/Kirchanschöring/Tettenhausen - Beschäftigt werden derzeit die Beamten der PI Laufen mit einer Einbruchserie in Wohnungen.

In der Zeit von 27. Oktober bis 22. November drangen der/die Täter bislang in acht Einfamilienhäuser in den Gemeinden Fridolfing, Kirchanschöring und Tettenhausen ein. Hierzu hebelten die Täter in der Mehrzahl der Einbrüche ein ebenerdiges Fenster auf und drangen somit in die Anwesen ein. Scheiterten die Hebelversuche wurden sogar Fensterscheiben eingeworfen. In den Häusern wurde gezielt nach Schmuck und Bargeld gesucht. Der Entwendungsschaden beträgt bisher 68.000 Euro. Der angerichtete Sachschaden beläuft sich auf 3300 Euro. Die Täter drangen in der sogenannten Dämmerungszeit in die leeren Häuser ein. Teilweise wurde der Einbruch von den Geschädigten erst am Folgetag bemerkt, da die Täter äußerst professionell ihre Tat verübten.

Weiter wurden zwei Einbruchsversuche in den Ortsteilen Wiesmühl und Kirchheim der Stadt Tittmoning in Lagerhallen/Lagerschuppen Ende November aufgenommen. Hierbei entstand ein Sachschaden von 300 Euro.

Zwei Einbrüche aus der Vergangenheit aufgeklärt

Geklärt konnten jedoch in jüngster Vergangenheit zwei Einbrüche, welche sich in Fridolfing zugetragen haben.

Im Mai 2016 wurden die Beamten zu der „alten Ziegelei“ nach Götzing gerufen. In einer dort versperrten Lagerhalle wurde die Holzverschallung aufgebrochen und Werkzeug und Kfz-Teile im Wert von etwa 5.000 Euro entwendet. Nach erfolgter Spurensicherung verblieben die Tatortspuren in der Datenbank und führten nun zum Erfolg. Als Spurenverursacher wurde ein jetzt 23-jähriger Traunreuter mitgeteilt, welche vor kurzem straffällig wurde und in die Datenbank aufgenommen wurde.

Ebenfalls aufgrund seiner im System hinterlegten DNA-Spur, konnte einem 30-jährigen Tittmoninger ein Einbruch in ein Einfamilienhaus in Fridolfing bewiesen werden. Bei der Aufnahme Mitte Juli 2108 stand für die Ermittler fest, dass der Täter nur mit einem gewissen „Vorwissen“ die Tat verübt haben konnte. Da keine Aufbruchspuren in das Haus gefunden wurden, dürfte der Täter von den wechselnden „Schlüsselverstecken“ gewusst haben. Die Verstecke waren jedoch einer Mehrzahl an Personen in der einen oder anderen Zeit bekannt gewesen. 

Im Haus selbst wurde ein Sekretär im Erdgeschoss aufgebrochen und eine im Sekretär befindliche Schmuckschatulle durchwühlt. Der Täter brach noch gezielt eine Schublade eines Schreibtisches im Obergeschoss auf und entwendete daraus 300 Euro Bargeld. Ferner nahm er auch noch einen Laptop mit. Die durchgeführte Spurensicherung an dem aufgebrochen Mobiliar führte zur Überführung des Täters. Es handelt sich um den Mann einer ehemaligen Mitarbeiterin der Geschädigten.

Pressemeldung Polizeiinspektion Laufen

Quelle: chiemgau24.de

Rubriklistenbild: © picture alliance / dpa

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