In Anger gestellt

Bundespolizei nimmt Schleuser nach Verfolgung fest

+

Freilassing/Schwarzbach - Am Mittwoch hat ein Fahrer an der Grenzkontrollstelle Schwarzbach die Anhaltesignale der Bundespolizisten ignoriert und versucht zu flüchten. Eine Streife konnte das Fahrzeug kurze Zeit später stoppen und den Kroaten festnehmen.

Als Bundespolizisten das Fahrzeug stoppen und kontrollieren wollten, beschleunigte der 29-Jährige plötzlich sein Fahrzeug. Ein Beamter musste dem Wagen ausweichen, um nicht angefahren zu werden. Eine Streife der Bundespolizeiinspektion Freilassing verfolgte das Fahrzeug und konnte es an der Anschlussstelle Anger anhalten. 

Neben dem kroatischen Fahrer stellten die Bundespolizisten noch vier weitere Personen im Auto fest. Bei den Passagieren handelte es sich um syrische Staatsangehörige, welche ohne die erforderlichen Dokumente nach Deutschland einreisen wollten. Der Kroate wurde wegen des Verdachts des Einschleusens von Ausländern festgenommen. Die Syrer im Alter zwischen 21 und 63 Jahren mussten aufgrund der unerlaubten Einreise nach Deutschland den Beamten ebenfalls zur Dienststelle nach Freilassing folgen.

Alle Beteiligten in Gefängnisse verbracht

Die Bundespolizei stellte bei der Überprüfung fest, dass die syrischen Staatsangehörigen bereits zum zweiten Mal versuchten hatten nach Deutschland einzureisen. Sie wurden dem Richter vorgeführt und nachdem dieser Haft bis zur Hauptverhandlung anordnete, in die Justizvollzugsanstalten nach Bernau und Traunstein gebracht. 

Der Kroate wurde auf richterliche Entscheidung wegen des Verdachts des Einschleusens von Ausländern in Untersuchungshaft genommen und in ein Münchener Gefängnis eingeliefert. Außerdem ermittelt die Bundespolizeiinspektion Freilassing gegen ihn weiter wegen Gefährdung des Straßenverkehrs. Trotz seines gefährlichen Verhaltens an der Kontrollstelle wurde keiner der Beamten verletzt.

Pressemitteilung Bundespolizeiinspektion Rosenheim

Zurück zur Übersicht: Polizei

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Live: Top-Artikel unserer Leser