Bundespolizei fasst Dieb

Freilassing/Salzburg - Die Bundespolizei hat am Sonntag im Zug von Salzburg Richtung Rosenheim einem mutmaßlichen Dieb das Handwerk gelegt.

Der gebürtige Berchtesgadener wird beschuldigt, einen Geldbeutel und Schmuck gestohlen zu haben. Er muss mit einem Strafverfahren rechnen.

Auf Höhe Freilassing wandte sich ein dänischer Staatsangehöriger im Reisezug an die Fahnder der Bundespolizei. Er gab an, dass er seine Jacke in der Zugtoilette vergessen hatte. Als er sie wieder fand, war der darin aufbewahrte Geldbeutel weg. Der Bestohlene hatte aber einen Verdacht, dem die Freilassinger Bundespolizisten sofort nachgingen: Zunächst ergab die Kontrolle eines Mannes, der die Toilette nach dem Dänen aufgesucht haben soll, dass dieser gar keine Fahrkarte besaß. Bei der anschließenden Durchsuchung des „Schwarzfahrers“ kam die vermisste Geldbörse zum Vorschein. Die Beamten fanden sie in der Hosentasche des 57-Jährigen. Außerdem hatte er zwei Ringe und eine Brosche dabei. Letztlich musste er eingestehen, dass er den Geldbeutel in der Toilette an sich genommen und den Schmuck einer Bekannten in Salzburg gestohlen hatte. Diesen wollte er in München zu Geld machen, um sich mit Alkohol versorgen zu können.

Erleichtert konnte der bestohlene dänische Staatsangehörige seine Brieftasche aus den Händen der Bundespolizisten entgegen nehmen. Den Schmuck stellten die Beamten sicher. Der „Langfinger“ wurde angezeigt. Er wird sich wegen Diebstahls und Erschleichens von Leistungen verantworten müssen.

Pressebericht Bundespolizeiinspektion Rosenheim

Rubriklistenbild: © dpa (Symbolbild)

Zurück zur Übersicht: Polizei

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Live: Top-Artikel unserer Leser