Migranten in Zug und Fernreisebus ohne Papiere

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Freilassing/Piding - Im Zug und in einem Fernreisebus kontrollierte die Polizei wieder Migranten aus verschiedenen Herkunftsländern, die nicht zur Einreise berechtigt waren.

Schienenfahnder entdecken in zwei Zügen 6 illegale Migranten

Am 12. Februar wurden ein Fernreisezug und ein Meridian, Richtung München, durch die bayerischen Schleierfahnder begleitet. Dabei wurden im Fernreisezug insgesamt 4 Personen festgestellt, die keine erforderlichen Papiere für die Einreise nach Deutschland vorweisen konnten. Ein Tunesier konnte keine Dokumente und die drei Kosovaren nur österreichische Asylbescheinigungen vorweisen.

Ziel der gemischten Reisegruppe wäre München gewesen, damit sie in Deutschland ein Asylgesuch stellen können. Dies wurde nun gleich bei den Fahndern gestellt. Die Personen wurden zunächst zur Dienststelle gebracht. Dort wurden die Personalien erhoben und Fingerabdrücke genommen. Anschließend wurden die Migranten an die Anlaufstelle weitergeleitet.

Ein anderer Sachverhalt stellte sich im Meridian da. Hier wurden zwei jugendliche alleinreisende Afghanen festgestellt. Die beiden Heranwachsenden konnten den Beamten keine Ausweise zur Kontrolle aushändigen. Da es sich um unbegleitete minderjährige Flüchtlinge handelt, wurde das Jugendamt des Landratsamtes BGL informiert und in deren Obhut übergeben.

15 illegale Migranten in einem Fernreisebus

Wie aus ermittlungstaktischen Gründen erst jetzt bekannt gegeben werden kann, wurde bereits am Dienstag, den 10. Februar, eine größere Reisegruppe von Kosovaren in einem Fernreisebus, Wien-München, in Piding festgestellt.

Hierbei wiesen sich die 14 Reisenden, unter ihnen 4 Kinder, mit ihren kosovarischen ID-Karten aus. Dieses Dokument berechtigt nicht für die Einreise nach Deutschland. Als Reisegrund gaben sie an, dass sie in Deutschland Asyl beantragen wollen. Ein ebenso mitreisender ausweisloser Nigerianer, kam aus dem gleichen Grund nach Deutschland.

Alle Personen wurden zur weiteren Sachbearbeitung zur Dienststelle der Schleierfahnder nach Piding gebracht. Hier wurden die Fingerabdrücke genommen, die Personalien erhoben und im Fahndungsbestand überprüft. Hierbei konnte bei einem Migranten ein schengenwirksames Einreiseverbot durch Ungarn festgestellt werden.

Nach Beendigung der polizeilichen Maßnahmen wurden alle der Anlaufstelle in München zugeführt.

Pressemeldung Polizeiinspektion Fahndung Traunstein

Rubriklistenbild: © picture alliance / dpa

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