1.400 Feststellungen unerlaubt Eingereister im Juni

Über 50 Flüchtlinge nahe der Grenze abgesetzt

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Freilassing/Berchtesgaden - Alle Hände voll zu tun: Allein in den letzten zwei Tagen stellten Fahnder mehr als 50 Absetzungen von Flüchtlingen an der österreichischen Grenze fest.

Mittwochmorgen erhielt die Berchtesgadener Polizei einen Hinweis der örtlichen Taxizentrale, dass eine große Gruppe ausländischer Staatsangehöriger am Bahnhof Berchtesgaden aufgefallen sei. Vor Ort stießen die Beamten auf insgesamt 28 Personen, die nicht über die erforderlichen Einreisepapiere verfügten. Aus Kapazitätsgründen wurden 18 von ihnen der Polizeiinspektion Fahndung Traunstein, die übrigen zehn der Bundespolizei übergeben. Unter den Aufgegriffenen befanden sich 24 syrische sowie jeweils ein ivorischer, ein malawischer und zwei afghanische Staatsangehörige. Auf dem Weg nach Berchtesgaden stellten die Traunsteiner Schleierfahnder auf Höhe Gmain drei weitere Afghanen ohne Papiere fest. Auch die drei Jugendlichen waren offenbar kurz zuvor am Straßenrand abgesetzt worden.

Bereits am Vortag hatten die Beamten elf Syrer und zwei Palästinenser am Berchtesgadener Bahnhof sowie elf afghanische Staatsangehörige im Stadtgebiet Freilassing in Gewahrsam genommen. Diese 24 Personen hatten ebenfalls keine Ausweise dabei. Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen im Bundespolizeirevier Freilassing waren alle 24 schließlich der Flüchtlingsstelle in München zugeleitet worden.

Allein im Juni hat die Rosenheimer Bundespolizei, zu deren Aufgabengebiet auch das Berchtesgadener Land gehört, bereits mehr als 1.400 Fälle unerlaubter Einreise registriert. Von einem Rückgang der Zahlen ist derzeit nicht auszugehen.

Pressemeldung der Bundespolizeiinspektion Rosenheim

Rubriklistenbild: © BPI Rosenheim

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