Zur Mietzahlung gezwungen

Freilassing - Ein Mann aus Freilassing war mit der Miete im Rückstand. Daraufhin wurde er am Bankautomaten gewaltsam zur Zahlung gezwungen.

Ein 24-jähriger Kanalarbeiter aus Freilassing zeigte bei der Polizeiinspektion Freilassing an, dass er am 05. Dezember in der Zeit von circa 06.30 Uhr bis 07.30 Uhr im Vorraum der Sparda-Bank in der Bahnhofstraße beraubt worden war. Die Ermittlungen ergaben, dass Täter und Opfer miteinander bekannt sind.

Aufgrund von Mietrückständen wurde der 24-Jährige am Morgen auf dem Weg zur Arbeit von seiner Vermieterin, einer 50-jährigen Freilassingerin, sowie deren Lebensgefährten aus Österreich abgepasst und genötigt, zur Bank des Geschädigten zu fahren. Dort mußte der Mann das gesamte verfügbare Geld von seinem Konto abheben und seiner Vermieterin übergeben.

Da die ausgehändigte Summe nicht vollständig die Rückstände beglich, wurde der Mieter geschlagen und ihm gewaltsam die EC-Karte abgenommen.

Kurz bevor der Geschädigte und die beiden Tatverdächtigen die Bank betraten, befand sich eine bislang noch nicht bekannte Person im Vorraum der Bank. Diese, wie auch eventuelle weitere Zeugen werden gebeten, sich bei der Polizeiinspektion Freilassing (08654 / 4618-0) zu melden. Gegen die rabiate Vermieterin und ihren Lebensgefährten läuft nun ein Ermittlungsverfahren wegen Raubes, Körperverletzung und Nötigung.

Pressemitteilung Polizeiinspektion Freilassing

Rubriklistenbild: © dpa

Zurück zur Übersicht: Polizei

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Live: Top-Artikel unserer Leser