Bundespolizei Freilassing

Einreise verweigert: Schwindel zweier junger Männer wird noch im Zug entlarvt

Freilassing – Die Bundespolizei hat am Dienstag, den 22. September bei grenzpolizeilichen Zugkontrollen am Bahnhof Freilassing zwei Syrer mit falschen Ausweispapieren gestoppt.

Als Beamte der Bundespolizei am Dienstagnachmittag in einem grenzüberschreitenden Zug am Bahnhof Freilassing zunächst den echten italienischen Aufenthaltstitel eines 16-Jährigen überprüften, fiel ihnen bei genauerer Betrachtung des Lichtbildes auf, dass das vorgezeigte Dokument mit hoher Wahrscheinlichkeit nicht dem Jugendlichen selbst gehörte. Damit konfrontiert erklärte der junge Mann, dass er sich den Ausweis von einem Freund geborgt hätte.


Zeitgleich erkannten die Grenzpolizisten auch an der spanischen Identitätskarte seines Begleiters einige Ungereimtheiten. Entlarvte bereits das Lichtbild den Schwindel des Heranwachsenden, erkannten die Beamten zudem, dass das Dokument gefälscht war. Die Bundespolizisten nahmen die beiden jungen Männer daraufhin vorläufig fest und brachten sie zum Dienstverrichtungsraum am Freilassinger Bahnhof.

Dort stellte sich heraus, dass der 16-Jährige doch eigene Dokumente besaß – einen abgelaufenen syrischen Reisepass. Sein 18-jähriger Begleiter hatte dagegen keine Ausweispapiere dabei. Er gab jedoch an, ebenfalls syrischer Staatsbürger zu sein und nannte den Grenzpolizisten seine Personalien.


Die Bundespolizei Freilassing zeigte den Heranwachsenden wegen Urkundenfälschung sowie versuchter unerlaubter Einreise an und übergab ihn anschließend den österreichischen Behörden. Seinen 16-jährigen Landsmann erwartet ein Ermittlungsverfahren wegen Missbrauchs von Ausweispapieren und versuchter unerlaubter Einreise. Er wurde nach Rücksprache mit dem Jugendamt zum Zwecke der Familienzusammenführung an seine in Deutschland lebende Mutter übergeben.

Pressemitteilung Bundespolizeiinspektion Freilassing

Rubriklistenbild: © Bundespolizei (Symbolbild)

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