Illegale Einreise: Fünf Kosovaren festgenommen

  • schließen
  • Weitere
    schließen

Freilassing - Vier junge Männer aus dem Kosovo vertrauten sich einem Schleuser an - mit fatalen Folgen. Sie wurden von der Bundespolizei in Zurückschiebehaft genommen.

Die Bundespolizei hat am Freitag den 19. April auf der BAB 9 nähe Piding mehrere Männer aus dem Kosovo festgenommen. Der Fahrer eines Wagens steht im Verdacht, vier Landsmänner zur unerlaubten Einreise verholfen zu haben. In den Morgenstunden stoppten Freilassinger Bundespolizisten auf der A9 ein vollbesetztes Fahrzeug mit französischen Kennzeichen. Der 41-jährige Fahrer konnte sich ordnungsgemäß ausweisen. Seine vier Mitfahrer im Alter von 21, 23 und 26 Jahren hatten dagegen keine gültigen Papiere dabei.

Eigenen Angaben zufolge hatten sie ihr Heimatland bereits vor mehreren Wochen verlassen und sich Schleusern anvertraut. Erste Ermittlungen ergaben, dass einer der Kosovaren erst vor wenigen Tagen einen Asylantrag in Ungarn gestellt hatte. Das Amtsgericht Laufen ordnete an, die Männer wegen ihrer unerlaubten Einreise in Zurückschiebehaft zu nehmen. Auch der Fahrzeugführer muss zunächst mit einen Gefängnisaufenthalt vorlieb nehmen. Weil der 41-Jährige im Verdacht steht, die Straftat des Einschleusens von Ausländern begangen zu haben, ordnete das Amtsgericht für ihn Untersuchungshaft an.

Pressemitteilung Bundespolizeiinspektion Rosenheim

Rubriklistenbild: © Bundespolizei Rosenheim

Zurück zur Übersicht: Polizei

  • schließen
  • Weitere
    schließen

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Live: Top-Artikel unserer Leser