Urkundenfälscher muss zahlen

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Freilassing - Die Bundespolizei hat am Dienstag auf der A8 einen gesuchten Bulgaren geschnappt. Der Mann musste tief in die Tasche greifen, um seine Fahrt fortsetzen zu dürfen.

In den Abendstunden hielten Bundespolizisten auf der Autobahn nach München ein aus südlicher Richtung kommendes Auto an. Unter den Insassen befand sich ein 48-jähriger bulgarischer Staatsbürger. Zwar konnte sich der Mann ordnungsgemäß ausweisen, dennoch war an eine Weiterfahrt erst einmal nicht zu denken: Mit Hilfe des Polizeicomputers fanden die Beamten heraus, dass der Bulgare mit Haftbefehl gesucht wurde.

Bereits 2008 hatte das Amtsgericht in Hamburg-Wandsbeck den Mann wegen Urkundenfälschung zu einer Geldstrafe in Höhe von rund 440 Euro oder ersatzweise einer Freiheitsstrafe von 60 Tagen verurteilt. Da der Südosteuropäer über genügend Barmittel verfügte und den geforderten Betrag zahlen konnte, blieb ihm ein Gefängnisaufenthalt erspart.

Pressemitteilung Bundespolizeiinspektion Rosenheim

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