18 Syrer in Kleintransporter geschleust

18 Syrer in Kleintransporter geschleust

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Freilassing - Bei Freilassing wurden am Mittwoch 18 Syrer in einem Kleintransporter gefunden. Der 49-jährige Italiener hatte nur einen Gelegenheitsjob, jetzt sitzt er im Gefängnis: 

Die Bundespolizei hat am Mittwoch den 5. August auf der B304 bei Freilassing 18 Syrer auf der Ladefläche eines Kleintransporters gefunden. Der Fahrer, ein 49-Jähriger Italiener, wurde verhaftet. Er wird beschuldigt, die 15 Erwachsenen und drei Kinder eingeschleust zu haben. Es wird gegen ihn und seinen Auftraggeber ermittelt.

Wegen Gelegenheitsjob ins Gefängnis

Der italienische Fahrzeugführer gab an, in Ungarn nach Gelegenheitsjobs gesucht zu haben. Eigenen Angaben zufolge habe er das Angebot bekommen, einen Kleintransporter für ein paar hundert Euro von Budapest nach Deutschland überführen zu können. Dass er mehrere Personen transportierte, habe er schon gewusst, aber nicht welche und wie viele. Offensichtlich gab es für ihn keine Notwendigkeit, auf der Ladefläche einmal nach dem Rechten zu sehen. Die Hecktüren habe er während der sechsstündigen Etappe kein einziges Mal geöffnet.

18 illegale Einreiser

In der Nähe des Freilassinger Ortsrands wurde der Transporter von den Fahndern der Bundespolizei gestoppt. Die Beamten ließen die 15 Erwachsenen und drei Kinder, die alle ungesichert auf dem Boden sitzen mussten, aussteigen und brachten sie zum Bundespolizeirevier nach Bad Reichenhall.

Wie sich herausstellte, handelt es sich um syrische Staatsangehörige. Über die erforderlichen Papiere für die Einreise oder den Aufenthalt in der Bundesrepublik verfügten sie nicht. Die unerlaubt Eingereisten wurden nach Abschluss ihrer Registrierung an die Aufnahmestelle für Flüchtlinge in München weitergeleitet.

Pressemeldung Bundespolizeiinspektion Rosenheim

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