Unerlaubte Einreise!

Freilassing - Dass er ein Einreiseverbot wegen räuberischer Erpressung hatte, störte den Rumänen wohl nicht. Er kehrte nach Deutschland zurück - allerdings nicht sehr erfolgreich.

Die Bundespolizei hat am Mittwoch einen gesuchten Rumänen im Zug von Freilassing nach Berchtesgaden festgenommen. Gegen ihn lag ein Haftbefehl wegen schwerer räuberischer Erpressung vor.

Mit seiner Fahrt nach Deutschland verstieß er zudem gegen ein bestehendes Einreiseverbot. Freilassinger Fahnder kontrollierten den 38-Jährigen in der Berchtesgadener Landbahn auf Höhe Piding. Mit seinen rumänischen Dokumenten war alles in Ordnung.

Allerdings stießen die Beamten bei der Personalien-Überprüfung auf einen Haftbefehl der Staatsanwaltschaft Bremen. Im Dezember 2012 war der rumänische Staatsangehörige wegen schwerer räuberischer Erpressung und gefährlicher Körperverletzung vom Bremer Landgericht zu einer Freiheitsstrafe von zwei Jahren und drei Monaten verurteilt worden. Nachdem er einen Teil der Strafe verbüßt hatte, wurde er ins Heimatland abgeschoben.

Aufgrund der begangenen Straftat war außerdem ein Einreiseverbot für Deutschland verhängt worden. Durch seine Rückkehr ins Bundesgebiet muss er nun die übrigen 328 Tage Freiheitsstrafe verbüßen. Zudem erwartet ihn ein Strafverfahren wegen unerlaubter Einreise.

Die Beamten lieferten den Festgenommenen in die Justizvollzugsanstalt Bad Reichenhall ein. Dort wird er seine knapp einjährige Reststrafe absitzen müssen.

Pressemeldung der Bundespolizeiinspektion Rosenheim

Rubriklistenbild: © Bundespolizeiinspektion Rosenheim

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