Er flog mit gefälschten Papieren von Athen nach Wien

Polizei stoppt "falschen Griechen" bei Freilassing

Freilassing - Ein Iraker besorgte sich in Griechenland einen gefälschten griechischen Personalausweis, um die Reisefreiheit innerhalb des Schengenraums nutzen zu können. Die hatte jedoch im Zug bei Freilassing ein Ende:

Um bequem und unauffällig innerhalb der EU reisen zu können, hatte sich ein 27-jähriger Iraker kurzerhand mit einem griechischen Personalausweis ausgestattet. Bei diesem tauschte er das originale Foto gegen sein eigenes aus und flog, die Kontrollerleichterungen innerhalb des Schengengebietes nutzend, per Flugzeug von Athen nach Wien

Sein Traum von der unbegrenzten Reisefreiheit scheiterte jedoch recht schnell, als er nämlich bei seiner Weiterreise per Bahn nach Deutschland, kurz nach der Grenze, einer eingehenderen Kontrolle durch die hiesigen Schienenfahnder der Polizeiinspektion Fahndung Traunstein unterzogen wurde. Diese erkannten nicht nur die Urkundenfälschung recht rasch, sondern stellten auch fest, dass das ausgehändigte Dokument bereits von den griechischen Behörden zur Fahndung ausgeschrieben war

Eine Durchsuchung der Person führte schließlich zur Auffindung seiner griechischen Asylbescheinigung, die seine richtigen Personalien ans Licht brachte. Der Iraker wurde vorläufig festgenommen und zuständigkeitshalber zur weiteren Sachbearbeitung der Bundespolizei in Rosenheim übergeben.

Pressemeldung Polizeiinspektion Fahndung Traunstein

Rubriklistenbild: © dpa

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