Portugiese in Zug in Freilassing geschnappt

Zur "Schmerztherapie": Fast fünf Kilo Mohnkapseln in Sack versteckt

Freilassing - Am Mittwochnachmittag kontrollierten Beamte der Fahndungsgruppe Schiene der PI Fahndung Traunstein einen Regionalzug von Salzburg in Richtung München. Dabei landeten die Polizisten einen "Volltreffer":

Den Beamten fiel ein großer blauer prall gefüllter Müllsack auf. Unter der Gepäckablage saß der Eigentümer, ein in Kempten wohnhafter Portugiese. Auf Nachfrage gab er gleich zu, dass sich in dem Müllsack Mohnkapseln befänden. Den Sud der Kapseln bräuchte er zur Schmerztherapie, nach einem Unfall. Desweiteren erklärte er, dass er die Kapseln regulär zu einem Preis von 400 Euro in einem Geschäft für Mohnprodukte in Wien erworben habe. 

Bei der Durchsicht des Müllsackes wurden dann tatsächlich 22 Päckchen mit insgesamt 4,8 Kilogramm Mohnkapseln aufgefunden. In Deutschland fällt die Einfuhr solcher Mohnkapseln allerdings unter das Betäubungsmittelgesetz und ist strafbar. Nach Anzeigenaufnahme musste der Portugiese seine Heimreise ohne die Kapseln antreten. Ihn erwartet nun ein Strafverfahren nach dem Betäubungsmittelgesetz.

Pressemeldung PI Fahndung Traunstein

Rubriklistenbild: © picture-alliance/dpa (Symbolbild)

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