Festnahme in Freilassing

Hund entdeckt Kriminellen im Kellerschrank

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Freilassing - Um nicht ins Gefängnis zu müssen, hat sich ein Mann in einem Kellerschrank versteckt. Ein besonderer Vierbeiner machte ihm jedoch einen Strich durch die Rechnung.

Am Mittwoch, den 5. Februar, wurde ein per Haftbefehl gesuchter 36-jähriger Freilassinger in seiner Wohnung aufgesucht.

Aufgrund eines Bewährungswiderrufes hatte dieser noch eine 150-tägige Restfreiheitsstrafe aus einer insgesamt 15-monatigen Haft wegen Körperverletzung abzusitzen.

Der amtsbekannte Mann wollte sich die Zeit im Gefängnis wohl lieber ersparen und entschied sich, den Beamten der Zivilen Einsatzgruppe Traunstein trotz mehrfachen Klingelns und Klopfens nicht zu öffnen. Anhand von umfangreichen Ermittlungen war den Beamten jedoch bekannt, dass sich der Gesuchte in der Wohnung befand.

Nach Rücksprache mit dem Jour-Richter des Amtsgerichts Laufen erließ dieser die Anordnung, das Haus zur Ergreifung des Gesuchten zu betreten. Von der Zivilen Einsatzgruppe wurden noch weitere Unterstützungskräfte der Schleierfahnder, sowie ein Diensthundeführer mit seinem vierbeinigen Partner herangezogen.

Mit Hilfe des angeforderten Schlüsseldienstes konnten die Beamten das Haus nach dem 36-Jährigen, welcher sich mittlerweile zu verstecken versuchte, absuchen. Nach intensiver Durchsuchung des mehrstöckigen Gebäudes wurde der Gesuchte dank des feinen Näschens des Diensthundes gestellt. Der Mann hatte sich im Keller in einem Schrank versteckt.

Da dieser sich zunächst wehrte, brachte dem Mann das Kräftemessen mit dem Diensthund leichte Bisswunden am Arm ein. Dem lauten Gebell schenkte der Freilassinger schlussendlich doch noch Gehör und hielt es nun auch für klug, den Anordnungen der Beamten lieber Folge zu leisten. Nach einer ärztlichen Behandlung im Bad Reichenhaller Krankenhaus, wurde der Mann in die JVA Bernau eingeliefert.

Pressemitteilung Polizeipräsidium Oberbayern Süd

Rubriklistenbild: © picture alliance / dpa

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