In Schwarzbach, Freilassing oder im Zug

Polizei vollstreckt sieben Haftbefehle

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Sieben Festnahmen an einem Wochenende

Freilassing - Am Wochenende gingen den Fahndern der Bundespolizei in Schwarzbach, Freilassing und in einem grenzüberschreitenden Zug insgesamt sieben Straftäter ins Netz, die per Haftbefehl gesucht wurden.

Die Pressemitteiung im Wortlaut:

Am Freitagmorgen kontrollierten die Bundespolizisten einen Reisebus mit kroatischer Zulassung. Bei einem 33-jährigen Deutschen wurde der Polizeicomputer gleich zweimal fündig. Die Staatsanwaltschaft Rottweil suchte den Mann mit gleich zwei Haftbefehlen. Wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis und unerlaubten Entfernens vom Unfallort sollte der 33-Jährige 780 Euro beziehungsweise 1.775 Euro zahlen. Der Deutsche konnte die geforderten Geldbeträge nicht bezahlen und muss nun die nächsten 130 Tage im Gefängnis absitzen.

Am Nachmittag stoppten die Fahnder einen 33-jährigen Rumänen, der nach Deutschland einreisen wollte, und stellten fest, dass die Staatsanwaltschaft Hof nach dem Mann wegen Betruges suchte. Nach Zahlung einer Geldstrafe von 1.800 Euro konnte der Rumäne die Weiterreise antreten.

Am Samstagmittag kontrollierten die Bundespolizisten einen 36-jährigen Ungarn in einem aus Österreich kommenden Zug nach Freilassing. Die Personalienüberprüfung des Mannes ergab einen Haftbefehl der Staatsanwaltschaft Traunstein wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis. Der Ungar konnte die geforderten 1.700 Euro nicht begleichen. Die Polizisten lieferten ihn in die nächste Justizvollzugsanstalt ein.

Bei einer weiteren Buskontrolle stellten die Beamten bei einem 60-jährigen Serben noch offene Polizeikosten aufgrund einer zurückliegenden Rückführung ins Heimatland in Höhe von 840 Euro fest. Ein Bekannter des Serben wollte die ausstehenden Kosten auf einer Polizeidienststelle in Baden-Württemberg für seinen Freund hinterlegen, jedoch fanden die Beamten heraus, dass der "Bezahler" selbst per Haftbefehl wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis gesucht wurde. Er konnte anschließend seine Strafe in Höhe von 1.925 Euro und die Geldstrafe von seinem Freund bezahlen. Beiden Personen wurde anschließend die Weiterreise gestattet.

Im Laufe des Sonntages nahm die Bundespolizei noch drei weitere mit Haftbefehl gesuchte Reisende fest. Die ersten beiden aus Portugal beziehungsweise Kroatien stammenden Männer im Alter von 41 beziehungsweise 38 Jahren konnten nach Zahlung ihrer Geldstrafen in Höhe von insgesamt 1.850 Euro ihre Weiterreise fortsetzen, ein 23-jähriger Bulgare muss wegen Erschleichen von Leistungen die nächsten 10 Tage im Gefängnis verbringen.

Pressemitteilung der Bundespolizeiinspektion Freilassing

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