Flüchtlinge

Rund 60 Flüchtlinge übers Wochenende

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Freilassing - Sie saßen in den Fernzügen aus Wien und Salzburg: Rund 60 Flüchtlinge griff die Polizei am Wochenende auf. Die meisten kommen aus dem Kosovo oder Syrien.

Die Bundespolizei hat am Samstag (13. Dezember) im Zug aus Salzburg sieben Kosovaren und einen Syrer vorläufig festgenommen. Unter ihnen befand sich ein 27-Jähriger, der Familienangehörige in Ungarn abgeholt hatte. Er wird sich wegen Einschleusens von Ausländern verantworten müssen.

Insgesamt stellten die Fahnder am Wochenende rund 60 unerlaubt Eingereiste in Fernzügen aus Salzburg und Wien fest. Auf Höhe Teisendorf kontrollierten Bundespolizisten im Railjet Richtung München zunächst fünf kosovarische Staatsangehörige. Obwohl sich die Gruppe bei Erkennen der Beamten zerstreut und im Zug verteilt hatte, konnten die Fahnder alle fünf ausfindig machen. Vier der Überprüften hatten keine Ausweise dabei. Lediglich ein 27-jähriger Kosovare legte seinen Reisepass mit deutschem Aufenthaltstitel vor. Er gab an, seine Familie in Budapest abgeholt zu haben, um auch ihnen ein Leben in Deutschland zu ermöglichen. Dieses Anliegen wird sich voraussichtlich nicht erfüllen. Sowohl die Eltern als auch die Geschwister des in Wuppertal Lebenden sind Ermittlungen zufolge bereits in Ungarn als Asylsuchende registriert und werden dorthin zurückkehren müssen.

Zwei weitere kosovarische und einen syrischen Staatsangehörigen aus demselben Zug konnten die Beamten demgegenüber nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen an die Münchner Flüchtlingsstelle weiterleiten. Auch sie waren ohne Ausweise unterwegs.

Insgesamt nahmen die Bundespolizisten rund 60 Personen im Fahndungsraum des Reviers Freilassing wegen des Verdachts der unerlaubten Einreise vorläufig fest. 43 von ihnen stammen aus dem Kosovo.

Pressemitteilung Bundepolizeiinspektion Rosenheim

Rubriklistenbild: © Bundespolizei

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