150 Kinder verkehrssicher gemacht

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Polizeihauptmeister Rudolph beim „Schulwegtraining“.

Frelassing - "Hallo Polizei" war die Begrüßung zum Verkehrstraining mit Reinhard Rudolph. 150 Vorschulkinder ließen sich mit Spannung die Gefahren auf dem Schulweg vermitteln.

Mitte Juni führte die Polizeiinspektion Freilassing in den Kindergärten der Stadt Freilassing und der Gemeinde Ainring wieder ein „Schulwegtraining“ durch. Durch den für Kinder und Jugendliche zuständigen Beamten, Polizeihauptmeister Reinhard Rudolph, wurden an insgesamt acht Kindergärten ca. 150 Vorschulkinder auf ihren Schulweg vorbereitet.

Die Kinder erwarteten den Besuch der Polizei in ihrem Kindergarten schon mit Vorfreude. Nach einem kurzen „Hallo Polizei“ war das Eis schnell gebrochen. Mit Begeisterung übten die Mädchen und Buben das sichere Überqueren einer Straße und das richtige Verhalten auf dem Schulweg.

Ein Blick in die Statistik belegt, wie wichtig die Verkehrserziehung bei Kindern ist. Bei den Sechs- bis Siebenjährigen stehen Unfälle im Straßenverkehr an erster Stelle. Dies resultiert aus dem Umstand, dass sich die Kids ab diesem Alter, beispielsweise auf dem Schulweg, erstmalig alleine auf Straßen bewegen. Kinder können sich dabei nicht in die Lage eines Autofahrers versetzen und deshalb auch Geschwindigkeiten oder notwendige Bremswege von Fahrzeugen nicht richtig einschätzen. Zudem beherrschen sie vielfach die Verkehrsregeln nicht. Zur Reduzierung solcher Unfälle müssen deshalb alle ihren Beitrag leisten: Eltern, Kindergärten und Schulen, Polizei, Verkehrswacht sowie alle anderen Verkehrsteilnehmer.

Eltern sollten rechtzeitig vor Schulbeginn, am besten noch vor den Sommerferien, prüfen, ob ihre Kinder schon dem Straßenverkehr gewachsen sind, die grundsätzlichen Verkehrsregeln kennen und sich so sicher auf dem künftigen Schulweg bewegen können. Dazu ist es wichtig, dass gemeinsam der Schulweg abgegangen wird und Besonderheiten, wie etwa Gefahrenstellen, von den Erwachsenen erklärt werden. Hohen Wert sollte auch auf gut sichtbare Kleidung und Schultaschen gelegt werden.

Schließlich appelliert die Polizei auf die Rücksichtnahme von Kraftfahrzeugführern und Radfahrern. Besonders im Bereich von Schulen und Kindergärten müssen diese vorsichtig fahren.

Dass die besonderen Anstrengungen zu einer noch besseren Vorbereitung von Kindern auf den Straßenverkehr nicht fruchtlos verlaufen zeigt die Unfallstatistik der PI Freilassing. Im Jahr 2011 wurden nur zwei Schulwegunfälle registriert. Ein 13- und ein 14 -Jähriger wurden auf dem Schulweg in Verkehrsunfälle verwickelt und leicht verletzt. Ursächlich war in beiden Fällen die Unachtsamkeit der beiden Schüler. Im Jahr 2012 war ein 10-jähriges Kind an einem Schulwegunfall beteiligt. Auch hier ging es erfreulicher Weise mit leichten Verletzungen ab.

Pressemeldung Polizeiinspektion Freilassing

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