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Kontrollen im Berchtesgadener Land und im Kreis Mühldorf

Viel zu tun für die Bundespolizei am Wochenende: Einreiseverbot, gefälschte Impfpässe, Beleidigung

Alle Hände voll zu tun hatten die Beamtinnen und Beamten der Freilassinger und Mühldorfer Bundespolizei am vergangenen Wochenende (28. bis 30. Januar). In den drei Tagen zählte die Bundespolizeiinspektion Freilassing insgesamt knapp 60 Festnahmen.

Die Pressemeldung im Wortlaut:

Freilassing/Mühldorf - Am Freitag in der Früh stoppten Beamte der Bundesbereitschaftspolizei an der Grenzkontrollstelle am Walserberg einen Reisebus mit albanischer Zulassung. Bei der Überprüfung der Reisenden stellten die Polizisten fest, dass ein 40-jähriger Albaner trotz eines aktuellen Einreiseverbots versuchte, unerlaubt nach Deutschland einzureisen. Aufgrund mehrerer begangener Straftaten darf der 40-Jährige bis Oktober 2025 nicht nach Deutschland einreisen.

Zudem suchte die Staatsanwaltschaft Stuttgart per Aufenthaltsermittlung wegen eines Verstoßes gegen das Aufenthaltsgesetz nach dem Albaner. Da dieser aber untergetaucht war, war er für die Justiz nicht erreichbar - bis jetzt. Die Bundespolizisten zeigten den 40-Jährigen wegen der versuchten unerlaubten Einreise entgegen dem Aufenthaltsverbot an und verweigerten ihm die Einreise nach Deutschland. Anschließend musste er zurück nach Österreich.

Einige Stunden später kontrollierten die Polizisten an der Kontrollstelle auf der A8 einen Reisebus mit kroatischer Zulassung.
Dabei stellten die Beamten beim Impfausweis eines 56-jährigen Passagiers fest, dass es sich um eine Totalfälschung handelte.
Nach einer Zahlung von 900 Euro Sicherheitsleistung und einer Anzeige wegen Gebrauchs unrichtiger Gesundheitszeugnisse sowie Vorbereitung der Herstellung von unrichtigen Impfausweisen durfte der 56-Jährige die Weiterreise antreten.

Bei der Kontrolle eines Kosovaren sowie eines Bulgaren stellten die Beamten am Sonntagvormittag zwei weitere gefälschte Impfpässe an der Kontrollstelle am Walserberg fest.

Betrunkener Schwarzfahrer mit 3,34 Promille beleidigt Polizisten bei Mühldorf

Am Samstagabend meldete ein Zugbegleiter den Mühldorfer Bundespolizisten einen aggressiven Fahrgast ohne Fahrschein und ohne Mund-Nasen-Schutz im Zug.

Die Beamten stellten nach Eintreffen einen 50-Jährigen stark alkoholisierten Deutschen fest. Während der Kontrolle beleidigte der Schwarzfahrer die Polizisten in deutscher und russischer Sprache. Wegen des Verdachts des Erschleichens von Leistungen und Beleidigung nahmen die Bundespolizisten den 50-Jährigen mit zur Dienststelle. Ein freiwillig durchgeführter Atemalkoholtest, der erst einige Stunden später durchgeführt werden konnte, ergab einen Wert von 3,34 Promille.

Die Beamten nahmen den Deutschen in Schutzgewahrsam und konnten ihn am nächsten Tag mit zwei Anzeigen im Gepäck entlassen.

Pressemitteilung Bundespolizeiinspektion Freilassing

Rubriklistenbild: © Bundespolizei Rosenheim

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