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Bei Freilassing und Marktl

Viel Arbeit für Bundespolizei: Fünf mit Haftbefehl gesuchte Personen festgenommen

Die Bundespolizei hat am Sonntag (29. Mai) an der Grenzkontrollstelle auf der A8 eine Schleusung unterbunden. Ein 42-jähriger Georgier hatte versucht, vier türkische Staatsangehörige unerlaubt nach Deutschland zu bringen. Fünf mit Haftbefehlen gesuchte Personen stellten die Beamten zudem fest. 

Die Meldung im Wortlaut:

Freilassing / Mühldorf - Am Sonntagfrüh stoppten Unterstützungskräfte der Bundesbereitschaftspolizei an der Kontrollstelle am Walserberg ein Fahrzeug mit polnischer Zulassung. Der Fahrer, ein 42-jähriger Georgier konnte sich bei der Kontrolle ordnungsgemäß ausweisen. Seine vier Begleiter jedoch konnten den Beamten keinerlei Ausweisdokumente aushändigen.

Wegen des Verdachts einer Schleusung nahmen die Bundespolizisten alle fünf Personen vorläufig fest und brachten sie zur Dienststelle nach Freilassing. Dort gab der Georgier an, die vier Türken zufällig an einer Tankstelle getroffen zu haben. Aus Mitleid habe er sie dann mit nach Deutschland genommen. Der 42-jährige Fahrer muss sich nun wegen Einschleusens von Ausländern verantworten. 

Nach einer Vorführung beim Richter lieferten ihn die Bundespolizisten zur Untersuchungshaft in eine Justizvollzugsanstalt ein.
Seine vier ausweislosen Begleiter übergaben die Beamten nach einer Anzeige wegen der versuchten unerlaubten Einreise an die österreichischen Behörden.

Allein am Sonntag hat die Bundespolizei in Freilassing und Mühldorf fünf mit Haftbefehlen gesuchte Personen festgestellt.
Gegen einen 48-jährigen Deutschen, den die Bundespolizisten auf der A94 bei Marktl kontrollierten, lagen gleich zwei Haftbefehle vor.

Die Behörden suchten per Untersuchungshaftbefehl wegen Betruges nach dem 48-Jährigen. Weiterhin konnte der Deutsche die geforderten 1.790 Euro zwecks Vermögensabschöpfung nicht begleichen. Die Bundespolizisten lieferten ihn in eine Haftanstalt ein.

Die weiteren vier Gesuchten durften nach Zahlung ihrer jeweiligen ausstehenden Geldstrafen ihre Weiterreise fortsetzen. Insgesamt mussten die vier Personen knapp 5.100 Euro bezahlen.

Pressemeldung Bundespolizeiinspektion Freilassing

Rubriklistenbild: © Bundespolizei

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