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Bundespolizei bringt in Freilassing 25-Jährigen ins Gefängnis

Mann zum vierten Mal beim unerlaubten Grenzübertritt festgenommen

Die Bundespolizei hat am Mittwoch (18. August) bei Grenzkontrollen am Bahnhof Freilassing einen 25-jährigen Syrer festgenommen. Der junge Mann wollte bereits zum vierten Mal unerlaubt nach Deutschland einreisen.

Freilassing - Am Mittwochmorgen kontrollierten Freilassinger Bundespolizisten einen jungen Mann, der mit dem Zug von Salzburg nach München unterwegs war. Der Syrer konnte sich mit einem österreichischen Flüchtlingspass und einer österreichischen Asylkarte ordnungsgemäß ausweisen. Als die Beamten die Personalien des Mannes überprüften, erkannten sie allerdings, dass gleich zwei Fahndungsnotierungen gegen den 25-Jährigen vorlagen.

Die Staatsanwaltschaft Traunstein suchte per Haftbefehl nach dem Mann, da er im vergangenen Jahr wegen unerlaubter Einreise zu einer Geldstrafe verurteilt worden war, die er nie bezahlt hatte.

Freilassinger Bundespolizisten hatten den 25-Jährigen im Herbst 2020 an drei aufeinanderfolgenden Tagen beim versuchten unerlaubten Grenzübertritt festgenommen. Gegen den Syrer war damals ein Einreiseverbot verhängt worden, gegen das er nun abermals verstieß.

Die Bundespolizei Freilassing zeigte den 25-jährigen Syrer daher erneut wegen versuchter unerlaubter Einreise und Verstoßes gegen ein Einreiseverbot an. Da er seine Geldstrafe nicht bezahlen konnte, brachten ihn die Beamten in ein Gefängnis. Dort sitzt er nun seine 78-tägige Ersatzfreiheitsstrafe ab.

Pressemitteilung Bundespolizeiinspektion Freilassing

Rubriklistenbild: © Bundespolizei

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