Pressemeldung Bundespolizei Freilassing

Bei Kontrolle Beamten verletzt: Polizei muss Mann zu Boden zwingen

Freilassing – Am Dienstag (12. März) haben Bundespolizisten bei den Grenzkontrollen einen österreichischen Staatsangehörigen überprüft. Bei der Kontrolle leistete der Mann Widerstand und verletzte dabei einen Beamten leicht. Den Österreicher erwartet nun ein Strafverfahren.

Am späten Dienstagvormittag haben Bundespolizisten auf der Saalbrücke zwischen Salzburg und Freilassing eine Fahrzeug mit österreichischer Zulassung angehalten. Der Beifahrer verweigerte den Beamten die Herausgabe seiner Personalien. Daraufhin versuchten die Bundespolizisten den Mann nach seinen Ausweisdokumenten zu durchsuchen. Der augenscheinlich aus dem arabischen Raum stammende Herr zeigte sich während der gesamten Kontrolle aggressiv und leistete bei der Durchsuchung Widerstand, wobei er einen Polizeibeamten leicht verletzte. Die Bundespolizisten mussten den Mann zu Boden bringen und fixieren

Die weitere Überprüfung des Mannes sollte schließlich auf der Dienststelle der Bundespolizeiinspektion Freilassing erfolgen. Da auch der junge Mann eine Verletzung davontrug, musste er im Krankenhaus behandelt werden. Die Bundespolizei Freilassing konnte indes die Identität des Mannes klären. Es handelte sich um einen 27-jährigen Österreicher mit irakischen Wurzeln.

Warum der österreichische Staatsbürger seine Personalien nicht preisgeben wollte, ist bisher noch nicht geklärt. Die Bundespolizeiinspektion Freilassing ermittelt nun gegen ihn wegen Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte. Der Österreicher konnte noch am selben Tag aus dem Krankenhaus entlassen werden und nach Hause fahren.

Pressemeldung Bundespolizeiinspektion Freilassing

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