Kontrolle am Bahnhof Freilassing

Mann versucht mit falschem Namen dem Gefängnis zu entgehen

Die Bahnpolizei bei einem Kontrollgang.
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Die Bahnpolizei bei einem Kontrollgang.

Freilassing - Die Bundespolizei hat am Mittwoch (2. Dezember) bei Zugkontrollen am Bahnhof Freilassing einen 32-jährigen Iraner festgenommen. Der von mehreren Staatsanwaltschaften gesuchte Mann hatte keinen Ausweis dabei und nannte den Beamten falsche Personalien.

Die Mitteilung der Polizei im Wortlaut:


Bundespolizisten kontrollierten am Mittwochvormittag am Bahnhof Freilassing einen Reisenden ohne Ausweispapiere in einem grenzüberschreitenden Zug. Der Mann nannte den Grenzfahndern Personalien und gab an, Iraner zu sein. Die Beamten überprüften seine Angaben und erkannten, dass diese falsch waren. Sie nahmen den Iraner daraufhin wegen des Verdachts der versuchten unerlaubten Einreise vorläufig fest und brachten ihn zur Dienststelle.

Dort glichen sie die Fingerabdrücke des Mannes mit den polizeilichen Fahndungssystemen ab und stellten dabei nicht nur den richtigen Namen des Iraners fest. Vielmehr wurde dabei klar, warum der Reisende falsche Personalien angegeben hatte: Gleich vier Staatsanwaltschaften suchten wegen Straftaten nach dem 32-Jährigen. Da gegen den Mann unter anderem ein Untersuchungshaftbefehl der Staatsanwaltschaft Dortmund wegen Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte vorlag, führten die Bundespolizisten ihn dem Ermittlungsrichter vor. Dieser bestätigte den Haftbefehl und ordnete Untersuchungshaft an.


Die Bundespolizei Freilassing zeigte den 32-jährigen Iraner wegen versuchter unerlaubter Einreise an und brachte ihn anschließend in ein bayerisches Gefängnis. Dort wartet er nun auf seine Gerichtsverhandlung.

Pressemitteilung Bundespolizeiinspektion Freilassing

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