Kurioser Polizeieinsatz bei Freilassing

Betrunkener muss Auto abgeben - holt es sich am nächsten Tag "voll getankt" wieder

Freilassing - Die erste Strafe hatte wohl keine Einsicht zur Folge. Weil ein Österreicher schon wieder betrunken hinter dem Steuer erwischt worden ist, muss er jetzt mit einer hohen Strafe rechnen: 

Bereits am 29. März gegen 22 Uhr fuhr ein österreichischer Staatsangehöriger mit seinem VW Crafter in eine Kontrollstelle am Grenzübergang Freilassing. Dort fiel der Mann sofort mit seiner Alkoholfahne und einer verwaschenen Aussprache auf. Beamte der PI Freilassing führten vor Ort einen Atemalkoholtest durch, der hier einen Wert von zwei Promille ergab. Die Folge der Trunkenheitsfahrt war hier die Einleitung eines Strafverfahrens mit Sicherstellung seiner österreichischen Fahrerlaubnis sowie die Durchführung einer Blutentnahme im Krankenhaus. 

Von dem Zeitpunkt an war es dem Mann bis zu einer richterlichen Entscheidung untersagt, in Deutschland Kraftfahrzeuge zu führen. Hiervon jedoch unbeeindruckt, holte eben dieser am 30. März gegen 5.30 Uhr sein Auto vom Kontrollort mit einem Ersatzschlüssel ab. 

Die Beamten staunten bei der Dreistigkeit nicht schlecht. Der hier durchgeführte Atemalkoholtest ergab immer noch einen Wert von deutlich über 0,5 Promille. Nun erwartet den Pkw-Fahrer ein weiteres Strafverfahren wegen Fahren ohne Fahrerlaubnis und wird zudem wegen einer Ordnungswidrigkeit nach dem Straßenverkehrsgesetz mit mindestens 500 Euro Bußgeld zur Anzeige gebracht.

Pressemeldung der Polzeiinspektion Freilassing

Rubriklistenbild: © dpa Symbolbild)

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