Bei Grenzkontrolle nahe Freilassing erwischt

Nun muss er ins Gefängnis: Mann (41) wegen fünf Vergehen von verschiedenen Staatsanwaltschaften gesucht

Mann in Gewahrsam
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Mann in Polizeigewahrsam (Symbolbild)

Bad Reichenhall / Freilassing - Die Bundespolizei hat am Mittwoch (11. November) bei Grenzkontrollen am kleinen Walserberg einen 41-jährigen Polen festgenommen. Der Mann wurde mit gleich fünf Haftbefehlen gesucht.

Die Pressemitteilung der Bundespolizei Freilassing im Wortlaut:


Am Mittwochmittag haben Bundespolizisten auf der B21 am kleinen Walserberg ein Fahrzeug mit polnischer Zulassung gestoppt. Beim Einweisen des PKWs bemerkten die Beamten, dass der Fahrer erhebliche Schwierigkeiten hatte, das Auto auf die Kontrollfläche zu lenken. Der Fahrer, ein 41-jähriger Pole, wies sich mit einer polnischen Identitätskarte aus, einen Führerschein konnte er nicht vorweisen. Bei der Überprüfung seiner Personalien im Fahndungssystem schlug der Polizeicomputer Alarm.

Wegen Diebstahls, besonders schweren Fall des Diebstahls, vorsätzliches Fahren ohne Fahrerlaubnis im Zusammenhang mit vorsätzlicher Trunkenheit im Verkehr und Fahren ohne Fahrerlaubnis in zwei weiteren Fällen suchten verschiedene Staatsanwaltschaften beziehungsweise Amtsgerichte nach dem Mann. Weil der 41-Jährige die verhängten Geldstrafen von drei Haftbefehlen nicht begleichen konnte, muss er vorerst die nächsten 300 Tage hinter Gitter verbringen.

Nachdem er bei zwei Hauptverhandlungen unentschuldigt fernblieb, schrieben ihn die Amtsgerichte Stralsund und Pasewalk wegen besonders schweren Fall des Diebstahls in 16 Fällen beziehungsweise Fahren ohne Führerschein zur Festnahme aus.

Da der Pole auch bei dieser Kontrolle keinen Führerschein vorweisen konnte und ein durchgeführter Drogenschnelltest positiv verlief, muss er sich nun wieder wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis beziehungsweise Führens eines KFZ unter berauschenden Mitteln verantworten.

Im Anschluss führten die Bundespolizisten den Polen einem Richter vor und lieferten ihn danach in eine Justizvollzugsanstalt ein.

Die Pressemitteilung der Bundespolizei Freilassing

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