Geplanter Weihnachtsbesuch endet in JVA

Bad Reichenhall/Freilassing - Ein 29-jähriger Kroate wollte eigentlich nur Verwandten in München einen Besuch abstatten. Daraus wird heuer nichts, er muss in die JVA Bernau:

Am Dienstag hat die Bundespolizei einen Kroaten ins Gefängnis eingeliefert. Getarnt unter Reisenden versuchte der Straftäter nach Deutschland einzureisen. Fahnder stoppten den Bus auf der Autobahn nach der deutsch-österreichischen Grenze bei Bad Reichenhall. Kurz nach Mitternacht kontrollierten Freilassinger Bundespolizisten die Insassen eines Fernreisebusses. Zwar konnte sich der 29-Jährige ordnungsgemäß ausweisen, allerdings war an eine Weiterfahrt nicht zu denken. Der Mann war auf dem Weg nach München, um dort seiner Familie einen Weihnachtsbesuch abzustatten. Aus diesem geplanten Vorhaben wurde leider nichts. Mit Hilfe des Fahndungscomputers fanden die Beamten heraus, dass der kroatische Staatsangehörige zur Festnahme ausgeschrieben war.

Wegen Raubes war er bereits 2010 vom Landgericht München zu vier Jahren Haft verurteilt worden. Nachdem er einen Teil seiner Strafe im Gefängnis abgesessen hatte, wurde er in sein Heimatland abgeschoben. Mit seiner erneuten Einreise waren nun die verbliebenen 612 Tage Freiheitsstrafe fällig. Die Bundespolizisten lieferten den Mann in die Bernauer Haftanstalt ein.

Pressemitteilung Bundespolizeiinspektion Rosenheim

Rubriklistenbild: © Bundespolizei

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