Im Zug nahe Freilassing

Grieche entpuppt sich bei Passkontrolle als Syrer

Freilassing - Zwei syrische Brüder versuchten mit einem Trick die Familie zusammen zu führen. Bei einer Kontrolle der Polizei flogen sie auf.

Am Donnerstagvormittag wurden durch die Schienenfahnder der Polizeiinspektion Fahndung Traunstein in einem Meridian-Zug in Freilassing zwei Männer kontrolliert, die gerade aus Österreich eingereist waren. 

Beide Personen hatten sich vor der Kontrolle auf Arabisch unterhalten. Es hatte den Anschein, als würden sie sich gut kennen.

Nachdem die Fahnder die vorgezeigten Dokumente in den Händen hielten, waren sie doch etwas überrascht, dass eine Person ein Syrer und die andere ein Grieche sein sollte.

Bei einem Vergleich des Lichtbildes im griechischen Personalausweis mit dem Benutzer konnte dann auch keine Übereinstimmung festgestellt werden. Eine weitere Überprüfung des Dokumentes ergab, dass es erst vor wenigen Wochen in Griechenland seinem rechtmäßigen Besitzer gestohlen worden und bereits im Fahndungscomputer der Polizei verzeichnet war.

Mit den Fakten konfrontiert, gaben die beiden Männer zu, dass sie Brüder sind, aus Syrien kommen und die Familie bereits in Deutschland lebt. Lediglich der zweite Bruder lebte noch in Griechenland und sollte auf diese Weise nach Deutschland gebracht werden.

Die weitere Sachbearbeitung hat die Bundespolizei Freilassing übernommen.

Pressemitteilung der Polizeiinspektion Fahndung Traunstein

Rubriklistenbild: © picture alliance/dpa

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