Pressemeldung Bundespolizeiinspektion Freilassing

Mit gefälschten Arbeitsverträgen an der Grenze gestoppt

Freilassing - Die Bundespolizei hat am 4. Mai bei Grenzkontrollen an der Saalbrücke bei Freilassing fünf vorgebliche Saisonarbeiter nach Österreich zurückgewiesen.

Die Pressemeldung im Wortlaut

Die Bundespolizei hat am Montag, 4. Mai, bei Grenzkontrollen an der Saalbrücke bei Freilassing fünf vorgebliche Saisonarbeiter nach Österreich zurückgewiesen. Die Rumänen hatten versucht, die aktuellen Einreisebeschränkungen mit gefälschten Arbeitsverträgen zu umgehen.


Bundespolizisten kontrollierten am Montagvormittag an der Saalbrücke bei Freilassing (B304) fünf Rumänen in einem Kleinbus mit bulgarischer Zulassung. Die Männer behaupteten, bei einer Obstfirma und einem Bauunternehmer arbeiten zu wollen und zeigten den Fahndern ihre Arbeitsverträge. Als die Beamten die Verträge überprüften, erkannten sie einige Ungereimtheiten und kontaktierten daraufhin die angeblichen Arbeitgeber. Diese versicherten, die Männer weder zu kennen, noch Arbeitsverträge mit diesen abgeschlossen zu haben. Damit konfrontiert, gaben die Rumänen schließlich zu, dass sie mit den gefälschten Verträgen die aktuellen Einreisebeschränkungen aufgrund der COVID-19-Pandemie umgehen wollten.

Die Bundespolizei Freilassing zeigte die Männer wegen Urkundenfälschung an und wies sie am Montagabend nach Österreich zurück. Was die Südosteuropäer tatsächlich in Deutschland vorhatten, wird nun ermittelt.

Pressemeldung Bundespolizeiinspektion Freilassing

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