Haftbefehl aus München stand aus

Bundespolizei schnappt Frau: Die kann 13.500 Euro Geldstrafe nicht zahlen

Freilassing  – Am Donnerstag (30. Mai) haben Bundespolizisten bei den Grenzkontrollen auf der A8 eine serbische Staatsangehörige festgenommen. Gegen die Frau lag ein Haftbefehl vor. Da sie die fünfstellige Geldstrafe nicht bezahlen konnte, wurde sie in ein Gefängnis gebracht

Pressemeldung im Wortlaut

Kurz nach Mitternacht kontrollierten Beamte der Bundespolizei Freilassing an der Grenzkontrollstelle Schwarzbach ein Fahrzeug, in welchem sich unter anderem eine 51-jährige Serbin befand. Bei der Überprüfung ihrer Personalien stellten die Bundespolizisten im Polizeicomputer fest, dass die Staatsanwaltschaft München die Frau per Haftbefehl suchte

Das Amtsgericht München verurteilte die serbische Staatsangehörige im Jahr 2014 wegen Steuerhinterziehung zu einer Geldstrafe in Höhe von 13.500 Euro oder ersatzweise zu einem Gefängnisaufenthalt von 180 Tagen. Die Beamten nahmen die 51-Jährige fest und brachten sie zur Bundespolizeiinspektion nach Freilassing.

Die Frau konnte den Geldbetrag nicht aufbringen. Die Bundespolizei brachte sie daraufhin in eine Justizvollzugsanstalt, wo sie die nächsten 180 Tage ihre Strafe absitzen muss.

Pressemeldung Bundespolizei Freilassing

Rubriklistenbild: © dpa (Symbolbild)

Zurück zur Übersicht: Polizei

Auch interessant

Kommentare

Live: Top-Artikel unserer Leser

MEHR AUS DEM RESSORT