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Kontrolle bei Freilassing

Traunsteiner Fahndung überführt "falschen Griechen"

Freilassing - Die Fahndung überführte am vergangenen Wochenende einen Georgier mit gefälschten Papieren. Der Georgier gab sich als Grieche aus, um in Offenbach als Bauarbeiter arbeiten zu können.

Mit einer griechischen Identitätskarte wies sich am vergangenen Wochenende ein Zugreisender auf der Fahrt von München nach Salzburg, gegenüber Beamten der Fahndungsgruppe Schiene aus. Auf Befragen behauptete der Mann wiederholt und hartnäckig, griechischer Staatsbürger zu sein und in Offenbach zu wohnen. Eine Abfrage im Ausländerzentralregister bestätigte zunächst auch die Aussage und ergab, dass sich die Person vor zehn Monaten mit den griechischen Personalien bei den Behörden der Stadt Offenbach angemeldet hatte.

Betrug und Urkundenfälschung

Des Weiteren war er im Besitz einer Bankkarte, die erkennen ließ, dass er auch ein Konto bei einer Offenbacher Bank eröffnet hatte. Aufgrund ihrer langjährigen Erfahrung, erkannten die versierten Fahnder jedoch recht rasch, dass das verwendete Dokument mehrere Fälschungsmerkmale aufwies und es sich deshalb um ein Falsifikat handeln musste. Eine eingehende Durchsuchung der Person und der mitgeführten Sachen bestätigte dann auch die Annahme der Kontrollierenden. In einem Koffer wurden nämlich die rechtmäßigen Dokumente aufgefunden, die den Mann als einen, in Italien wohnenden, Georgier auswiesen.

Gesprächsweise gab er an, sich die falschen EU-Papiere besorgt zu haben, um leichter nach Deutschland zu gelangen und hier in Offenbach als Bauarbeiter arbeiten zu können. Der Georgier wurde wegen mehrerer Vergehen, unter anderem Betrug und Urkundenfälschung, zur Anzeige gebracht und der Ermittlungsgruppe der Fahndung Traunstein übergeben. Diese führte ihn beim zuständigen Ermittlungsrichter vor, welcher Haftbefehl erließ.

Pressemeldung Polizeiinspektion Fahndung Traunstein

Rubriklistenbild: © picture alliance / dpa (Symbolbild)

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