Endstation Freilassing: Keine Reisefreiheit mit gefälschten Papieren

Mit falscher Identität unterwegs

Freilassing - Die Vorzüge eines EU-Bürgers in Sachen Reisefreiheit wollte ein 23-jähriger Albaner nutzen, als er am Sonntag von Berlin nach Rom im Nachtzug unterwegs war.

Dabei hatte er aber nicht mit den Schienenfahndern der Polizeiinspektion Fahndung Traunstein gerechnet, die die von ihm vorgezeigte rumänische Identitätskarte sofort als Totalfälschung erkannten.

Da half auch das hartnäckigste Leugnen nichts, zumal obendrein bei der anschließenden Durchsuchung noch ein gefälschter rumänischer Führerschein aufgefunden wurde.

Der junge Mann wurde vorläufig festgenommen. Eine erkennungsdienstliche Behandlung auf der Dienststelle ergab seine richtige Identität.

Nach Rücksprüche mit der Staatsanwaltschaft wurde der albanische Staatsbürger dem zuständigen Ermittlungsrichter wegen Urkundenfälschung und illegalem Aufenthalt im Bundesgebiet vorgeführt.

Nach Erlass eines Haftbefehls durch den zuständigen Richter wurde der Albaner in die nächste JVA eingeliefert.

Pressemeldung Polizeiinspektion Fahndung Traunstein

Rubriklistenbild: © Bundespolizei

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