Bundespolizei nimmt Albaner fest

Nach drittem Versuch ins Gefängnis

Freilassing - Am Dienstag, dem 18. Februar, haben Beamte der Bundespolizei einen 34-jährigen Albaner festgenommen.

Die Pressemitteilung im Wortlaut

Am Dienstag, 18. Februar, haben Beamte der Bundespolizei einen 34-jährigen Albaner festgenommen. Der Mann hatte zuvor bereits zwei Mal an einem Tag versucht, unerlaubt nach Deutschland einzureisen.


Am Dienstagnachmittag kontrollierten Bundespolizisten an der Grenzkontrollstelle Schwarzbach an der A8 ein Taxi mit österreichischer Zulassung. Als die Beamten die Personalien des 34-jährigen Fahrgastes kontrollierten, der sich mit seinem gültigen albanischen Reisepass auswies, schlug der Polizeicomputer Alarm.

Gegen den Mann bestand ein Einreise- und Aufenthaltsverbot wegen Urkundenfälschung, unerlaubter Arbeitsaufnahme, unerlaubter Einreise und Aufenthalts bis Januar 2024. Zudem stellten die Beamten fest, dass der Albaner am 17. Februar bereits zwei Versuche unternommen hatte, unerlaubt nach Deutschland zu gelangen. Nachdem er am Montagfrüh mit dem Reisebus über die Grenzkontrollstelle Schwarzbach einreisen wollte, war er nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen nach Österreich zurückgewiesen worden.


Einige Stunden später probierte er sein Glück mit dem Reisezug, wo ihn die Bundespolizisten wieder festnahmen und ihm erneut die Einreise nach Deutschland verweigerten. Nach dem dritten Versuch führten die Polizeibeamten den 34-Jährigen einem Haftrichter vor, der eine Untersuchungshaft anordnete und lieferten ihn anschließend in eine Justizvollzugsanstalt ein.

Pressemitteilung Bundespolizeiinspektion Freilassing

Rubriklistenbild: © Bundespolizei

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