Über 500 Tage hinter Gitter

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Freilassing - Die Bundespolizei hat am Mittwoch auf der A8 einen Rumänen verhaftet, im Zug nach München ging ein Deutscher ins Fahndungsnetz. Beide waren mit Haftbefehl gesucht.

Wegen Bandendiebstahls gesucht

Freilassinger Bundespolizisten kontrollierten auf der Autobahn Richtung München den Fahrer eines Pkw mit rumänischen Kennzeichen. Mit Hilfe des Polizeicomputers stellte sich heraus, dass der 35-Jährige mit Haftbefehl gesucht wurde. Das Amtsgericht Stuttgart hatte den rumänischen Staatsangehörigen wegen Bandendiebstahls zu einer Freiheitsstrafe von 502 Tagen verurteilt. Die Fahnder lieferten den Mann in die Haftanstalt in Bad Reichenhall ein.

Untergetauchter Deutscher gefasst

Wenige Stunden später nahmen Beamte im Zug nach München auf Höhe Teisendorf einen Deutschen fest. Wegen Betrugs und Diebstahls wurde nach dem 27-Jährigen vom Amtsgericht Waiblingen gefahndet. Die Haftstrafen von jeweils acht und fünfzehn Monaten waren ursprünglich zur Bewährung ausgesetzt worden. Da der Sachse gegen diese Auflagen verstoßen hatte, widerrief das Amtsgericht die Bewährung. Seine Freiheitsstrafe von insgesamt 23 Monaten verbüßt der Mann in der Bernauer Haftanstalt.

Pressemitteilung Bundespolizeiinspektion Rosenheim

Rubriklistenbild: © dpa

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