Kontrolle der Bundespolizei Freilassing

Dreizehn Personen an der Grenze zu Österreich abgewiesen

Freilassing - Die Bundespolizei hatte am Dienstag, den 21. August viel zu tun. Bei Kontrollen von Reisenden konnte sie Schleusung und unerlaubte Einreise verhindern.

Freilassing – Am Dienstag den 21. August hat die Bundespolizeiinspektion Freilassing bei den Grenzkontrollen mehrere Personen beim Versuch der unerlaubten Einreise nach Deutschland festgestellt. Zudem zeigten die Beamten einen afghanischen Staatsangehörigen wegen des versuchten Einschleusens von Ausländern an.

Fahrzeugkontrolle

Am späten Dienstagnachmittag hielten Bundespolizisten an der Grenzkontrollstelle Schwarzbach ein Fahrzeug mit österreichischer Zulassung an. Im Wagen befanden sich der 24-jährige afghanische Fahrer und zwei pakistanische Staatsangehörige im Alter von 28 beziehungsweise 21 Jahren. Die Insassen wiesen sich gegenüber den Beamten lediglich mit österreichischen Asylkarten aus. Die für die Bundesrepublik Deutschland erforderlichen Einreisepapiere besaßen die drei Männer jedoch nicht. Die Bundespolizisten nahmen die Personen wegen des Verdachts der versuchten unerlaubten Einreise nach Deutschland fest und brachten sie zur Dienststelle nach Freilassing. Gegen den 24 Jahre alten Fahrer stand zudem noch der Straftatverdacht des versuchten Einschleusens von Ausländern im Raum.

Die anschließenden Ermittlungen auf der Dienststelle bestätigten, dass weder der Afghane noch seine pakistanischen Begleiter die Einreisevoraussetzungen für Deutschland erfüllten. Die Beamten wiesen die drei deshalb noch am selben Abend nach Österreich zurück und zeigten sie an.

Weitere Ereignisse am Dienstag:

Auch bei den vorgelagerten Grenzkontrollen am Bahnhof Salzburg griff die Freilassinger Bundespolizei an diesem Tag einige Drittstaater auf, die unerlaubt nach Deutschland zu gelangen versuchten.

Kurz vor fünf Uhr morgens nahmen die Fahnder einen Fernverkehrszug unter die Lupe. Bei der Überprüfung der Reisenden stellten die Beamten drei Männer aus Jordanien, dem Kosovo beziehungsweise Australien fest. Keiner der Bahnreisenden konnte den Bundespolizisten die erforderlichen Einreisepapiere aushändigen. Der laut eigenen Angaben australische Staatsangehörige war nicht in der Lage seine Identität und Nationalität einwandfrei zu beweisen. Die Bundespolizei verweigerte den Männern die Einreise nach Deutschland.

Nur fünfzehn Minuten später ertappten die Freilassing Bundespolizisten in einem Regionalzug einen 23-jährigen Afghanen, welcher ebenfalls keinerlei Ausweisdokumente bei sich hatte. Auch ihn wiesen die Beamten zurück.

Die Bundespolizei Freilassing hat am Dienstag den 21. August insgesamt dreizehn Personen, darunter acht am Salzburger Hauptbahnhof, aufgrund fehlender Einreisepapiere nach Österreich zurückgewiesen. Alle Zurückgewiesenen bekamen zudem wegen des Verdachts der versuchten unerlaubten Einreise eine Anzeige.

Pressemitteilung Bundespolizeiinspektion Freilassing

Rubriklistenbild: © Bundespolizei

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