Ermittler der Bundespolizei überführen Angeklagten

Urteil nach vereitelter Schleusung auf der A8 am Walserberg

Freilassing - Das Amtsgericht Laufen hat am Dienstag, den 24. März einen 31-jährigen Syrer wegen Einschleusens von Ausländern verurteilt. Bundespolizisten hatten den Mann auf der A8 am Walserberg auf frischer Tat ertappt, als dieser gerade zwei Landsleute einschleusen wollte.

Die Pressemeldung im Wortlaut:


Bundespolizisten vereitelten im Januar dieses Jahres die Einschleusung zweier Männer aus Syrien an der Grenzkontrollstelle Schwarzbach auf der A8. Die beiden Geschleusten hatten keine Ausweispapiere dabei. Die Bundespolizisten hatten sie daher postwendend nach Österreich zurückgeschickt. Den mutmaßlichen Schleuser führten die Beamten noch am selben Tag dem Haftrichter vor. Er hatte seitdem in Untersuchungshaft auf seine Hauptverhandlung warten müssen.

Der zunächst geständige Mann versuchte während der Gerichtsverhandlung plötzlich, den Richter von einer anderen Version des Geschehens zu überzeuge n. Jedoch ohne Erfolg: Die Ermittler der Bundespolizei konntenderart hieb- und stichfeste Beweise vorlegen, dass keine Zweifel an der Täterschaft des Syrers blieben.


Der 31-Jährige war zudem bei der Polizei und Justiz kein Unbekannter. Im Jahr 2015 war er ebenfalls wegen Einschleusens von Ausländern zu einer Geldstrafe verurteilt worden.

Das Amtsgericht Laufen verurteilte den 31-jährigen Syrer nun zu einer Freiheitsstrafe von einem Jahr. Das Gericht setzte die Strafe für drei Jahre zur Bewährung aus. Der Verurteilte wird die Verfahrenskosten bezahlen müssen.

Pressemitteilung der Bundespolizeiinspektion Freilassing

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